Bundesamt für Naturschutz

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Sport in der Natur

Sport in der freien Landschaft macht Spaß, fördert die Gesundheit, bietet Entspannung und einmalige, intensive Naturerlebnisse – der Erhalt der Naturräume darf dabei aber nicht zu kurz kommen.  

Gleitschirmflieger © Michael Pütsch
Foto: Gleitschirmflieger © Michael Pütsch

Drachen- & Gleitschirmfliegen kann Auswirkungen auf die Natur haben, beispielsweise auf den Lebensraum Felsen und auf die dort lebenden Tiere und Pflanzen.

© Michael Pütsch
Foto: Felsen © Michael Pütsch

Felsen sind Lebensräume mit extremen Umweltbedingungen. Die Gesteinsart, die Entstehung des Felsens, das Alter und die Verwitterung, die geografische Lage, die Sonneneinstrahlung und die Flora und Fauna des Umfeldes bilden in ihrer Kombination die Lebensgrundlage für die Felsbewohner. Daher ist jeder Fels einzigartig.

Lebensraum Felsen

Steinadler mit Jungvogel © Josef Limberger, piclease
Foto: Steinadler mit Jungvogel © Josef Limberger, piclease

Beispielsweise Steinadler reagieren, besonders in der Brutsaison, auf Störungen. Da der Steinadler in den Alpen hauptsächlich in Felswänden brütet, wirken sich Störungen durch Kletterer, Gleitschirm- und Drachenflieger, die dem Horst zu Nahe kommen, negativ auf den Bruterfolg aus. 

Beschreibung Steinadler

Natursportinfo: Ziele und Hintergründe

Gesunde Waldluft atmen, in kristallklaren Seen tauchen, beim Klettern auf Tuchfühlung mit dem Fels gehen – Natursport bedeutet Natur genießen.

In Deutschland kommen mehr als 48.000 Tierarten und mehr als 24.000 Pflanzenarten vor. Viele Tiere und Pflanzen sind spezialisiert auf einen bestimmten Lebensraum und reagieren sensibel auf Störungen. Damit Pflanzen und Tiere durch die Sportausübung keinen Schaden nehmen, müssen wir Menschen uns achtsam und rücksichtsvoll in der Natur bewegen.

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