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Krause, M. (1994) Untersuchungen zur Wirkung von Umweltstressoren auf die Uferschnepfe (Limosa limosa) - das Beispiel Osterfeiner Moor und Ochsenmoor


Diese Auswertung wurde erstellt von: FÖA Landschaftsplanung

 

SPORTARTEN

Erholung am Gewässer, Segeln, Surfen, Wandern/Geländelauf

 

INHALT

In dieser Diplomarbeit untersucht der Autor anhand zweier Moorlandschaften am Dümmer, nordöstlich von Osnabrück gelegen, inwieweit sich verschiedene Umweltstressoren auf das Verhalten und den Bruterfolg der Uferschnepfe (Limosa limosa L.) auswirken. Er unterscheidet dabei zwischen anthropogenen und natürlichen Reizeinflüssen. Untersucht werden dabei die Reizquelle und die darauf erfolgte Reaktion. Dabei klassifiziert er die Reizquelle, Entfernung, Verhaltensweise und Phase im Beobachtungszeitraum nach verschiedenen Kriterien und analysiert den Bruterfolg für jedes der Moorgebiete.

Die Ergebnisse haben gezeigt, dass die Störintensität und der Verkehr mit dem Bruterfolg der Uferschnepfe offensichtlich korrelieren. Eine klare Trennung von anthropogenen und natürlichen Störreizen konnte nicht ermittelt werden.

 

SCHLUSSFOLGERUNGEN DES/DER AUTOR(INN)EN

Zusammenfassung

Die Ergebnisse haben gezeigt, dass natürliche und anthropogene Umweltstressoren im Ochsenmoor doppelt so hoch lagen wie im Osterfeiner Moor. Der Grund hierfür liegt vor allem im intensiven Freizeitverkehr im Ochsenmoor und die jahreszeitlich spät einsetzenden Bewirtschaftungsvorgänge im Osterfeiner Moor. In Hinsicht der natürlichen Reize ist das starke Auftreten der Lachmöven, Kiebitze und Rabenkrähen ( Konkurrenten und Feinde ) eine Erklärung für die Ergebnisse im Ochsenmoor.

In beiden Untersuchungsgebieten waren die Rabenkrähe, der Mensch, Greifvögel (Rohrweihe) und Bodenfeinde (Hermelin) die bedeutendsten Umweltstressoren. Da die Rabenkrähe und der Mensch die meisten Extremreaktionen auslösten stuft der Autor die Verminderung der Kondition der Altvögel durch das oftmalige Attackieren als sehr hoch ein. Die Rohrweihe löst zwar weniger Extremreaktionen bei der Uferschnepfe aus, dennoch ist ihr Einfluss als Umweltstressor als hoch einzustufen, da das Verteidigungsverhalten der Uferschnepfe ihr gegenüber sehr intensiv war.

Während der Brutphase hat sich gezeigt, dass bei den Tieren eine geänderte Reaktionsbereitschaft vorliegt. Dies zeigte sich durch eine erhöhte Aufmerkbereitschaft und erhöhte Anzahl von Attacken gegenüber Umweltstressoren. Die Ursache hierfür liegt in der erniedrigten Reizschwelle der Uferschnepfe.

Im Osterfeiner Moor, in dem die Landwirtschaft den bedeutendsten anthropogenen Einfluss ausübt schlägt der Autor Nutzungsauflagen für sämtliche Flächen vor.

 

BEZUG/QUELLE

Diese Publikation ist in der Präsenzbibliothek "Natursportinfo" im Freihandbereich der Zentralbibliothek der Sportwissenschaften an der Deutschen Sporthochschule Köln einsehbar, wie übrigens die meisten in der Datenbank aufgeführten Publikationen. Die Arbeiten sind dort entsprechend ihrer Kennung (ID-Nummer, hier 1371) sortiert.
Bestellungen sind gegen Gebühr möglich mit Mail an natursportinfo@dshs-koeln.de unter Angabe der Kennung (ID-Nummer)


UNTERSUCHUNGSGEBIET (Geo-Objekt, Naturraum, Bundesland)

Das Untersuchungsgebiet befindet sich in der Nähe des Dümmers in Niedersachsen ca. 35 km nordöstlich der Stadt Osnabrück. Die Untersuchungsflächen selber befinden sich im Norden und im Süden des Dümmers im Osterfeiner Moor, und im Ochsenmoor. Das Ochsenmoor hat eine Fläche von 12,92 km², wobei die Untersuchungsfläche 167,91 ha betrug. Die Probefläche beim Osterfeiner Moor betrug 133,64 ha bei einer Gesamtfläche von 12,16 km². Der Untersuchungszeitraum lag zwischen Anfang März und Anfang Juli 1994. Im Ochsenmoor konnten die Tiere von Anfang März an beobachtet werden (ab 05.03.1994). Ab dem 10.06.1994 hatten die Tiere das Gebiet jedoch schon wieder verlassen. Im Osterfeiner Moor hingegen erschienen die Tiere erst am 10.03.1994. Am 04.07.1994, bei der Beendigung der Untersuchung war nur noch ein Paar mit Jungtieren zu beobachten, jedoch befanden sie sich nicht mehr auf den Probeflächen.

 

UNTERSUCHUNGSANSATZ (Typ der Analyse)

Bestandsaufnahme und Bruterfolg der Uferschnepfe.

Untersuchung der Raum-zeitlichen Veränderungen im Verhalten der Uferschnepfe beim Auftreten einer Störung (Ganztagsbeobachtungen nach Verhaltenssequenzen).

 

BEWERTUNGSMETHODEN, KRITERIEN

Ganztagsbeobachtungen

Ganztagsbeobachtungen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Ab Anfang Mai wurden die Beobachtungzeiten etwas verkürzt. Zwischen den vergleichenden Untersuchungen Osterfeiner Moor und Ochsenmoor lag nicht mehr als eine Woche.

Im Regelfall wurde ein Einzeltier beobachtet, mitunter aber auch ein Paar. Die Beobachtung wurde abgebrochen, wenn ein Tier abflog und länger als 15 Minuten ausblieb oder im Trupp verschwand und dann nicht mehr identifiziert werden konnte. In solchen Fällen wurde ein neues Tier ausgewählt.

Aufnahme der Reaktions-/Retentionszeit

Die Messung der Reaktionszeit erfolgte von Beginn des Aufmerkens bzw. Auffliegens bis zum "Wieder-Kopfsenken" bzw. Landung. Die Retentionszeit wurde vom Zeitpunkt des Landens bis zur Wiederaufnahme des vor der Störung gezeigten Verhaltens gemessen. Ist ein Tier einmal aufgeflogen so wurde zudem noch die reine Flugzeit, Flughöhe und Entfernung zwischen Abflug- und Landeort festgehalten. Zu Beginn der Untersuchung waren die Uferschnepfen in grossen Trupps vergesellschaftet. In dieser Zeit wurde das Verhalten des überwiegenden Teils der Vögel als Bezugsgrösse gewertet.

Klassifikationen

Umweltstressoren: Der Autor unterschied die Umweltressoren nach natürlichen und anthropogenen. Bei den natürlichen Umweltressoren unterschied er zwischen Vögeln, Flugfeinden, Säugetieren und Bodenmfeinden. Die anthropogenen unterschied er nach Flugverkehr, Kraftfahrzeuge und Menschen.

Reaktionsarten: Die Reaktionsarten unterteilte der Autor nach keiner Reaktion, Reaktion in Form von Aufmerken (Aufmerkzeit musste länger als 5 sec. sein), Extremreaktion (Auffliegen und Attackieren eines "Reizauslösers") und Fluchtreaktion (Auffliegen und Landung in grösserer Entfernung, Vergrösserung der Fluchtdistanz).

Phasen im Beobachtungszeitraum: Da die Tiere innerhalb des Beobachtungszeitraumes deutliche Verhaltensänderungen auf bestimmte Reize zeigten, konnte der Autor aufgrund verschiedene Verhaltensweisen und Reaktionsarten bestimmte Phasen unterscheiden. Er unterschied dabei zwischen der Ankunftsphase (Die Vögel waren in großen Trupps vergesellschaftet und meist bei der Nahrungssuche), der Revier- und Paarbildungsphase (Die Trupps hatten sich aufgelöst und das Balzverhalten dominierte), der Brutphase (Bebrütung der Eier), der Phase des Jungeführens und der Sammelphase (Sammeln der Tiere vor dem Zug in die Überwinterungsgebiete).

Entfernungen: Hierbei wurden die Entfernungen und die Höhe, aus der ein Reiz kam, differenziert betrachtet.

Verhaltensweisen: Es wurden folgende Verhaltensweisen unterschieden: Nahrungssuche, Lokomotion (Fortbewegung an Land ohne gleichzeitige andere Tätigkeiten), Komfortverhalten (Körperpflegehandlungen), Baden, Ruhen, Aggression, Aufmerken, Fliegen, Balzverhalten, Brüten

Bestandsaufnahmen

Die Bestandsaufnahmen wurden vom 01. März bis 30. April 1994 regelmässig in 3-4 tägigem Abstand kontolliert. Während der Bebrütungsphase verkürzte man den Abstand auf 2-3 tägige Kontrollen.

Bruterfolg

Die Aufnahme des Bruterfolges ermittelte man durch das Beobachten von auffälligen und typischen "Jungenaufzuchts"-Verhaltensweisen. Wurden solche Verhaltensweisen erkannt so suchte man die Flächen intensiv nach Jungtieren ab und protokollierte diese. Der Gesamtbruterfolg wurde aus dem Quotienten der flügge gewordenen Jungvögel und den vorhandenen Brutpaaren ermittelt. Da aus Vogelschutzgründen die Felder nicht betreten werden durften konnte man den Schlupferfolg nicht feststellen. Es wurde nur bestimmt ob in einem Gelege Jungtiere zur Aufzucht kamen. Der Schlupferfolg ist daher nur als Anteil der Gelege gewertet in denen mindestens ein Jungvogel zum Schlüpfen kam.


Beobachtete Umweltstressoren

Natürliche Umweltstressoren: Die natürlichen Umweltressoren umfassten: Lachmöve, Kiebitz, Graugans, Brachvogel, Graureiher, Feldlerche, Mäusebussard, Rohrweihe und Rabenkrähe. Als Säugetiere wurden der Feldhase und das Reh häufig beobachtet, seltener der Hermelin oder das Mauswiesel

Anthropogene Umweltstressoren: Im Ochsenmoor bildet der Freizeitverkehr die grösste Reizmenge v.a. durch den Kraftfahrzeugverkehr und Menschen. Besonders Surfer und Segler haben in der Nähe ihre Ausgangspunkte und segeln bis in die Nähe des Ochsenmoors. Ebenfalls wird das Gebiet auch von Wanderern stark frequentiert, wobei die Wanderwege auf dem Deich und der Weg entlang der Teichwiesen und die Zu- und Abfahrtsstrassen zu diesem Weg intensiv genutzt werden. Eine weitere Reizquelle ist die Landstrasse, die das Gebiet in W-E-Richtung durchquert. Das Osterfeiner Moor hingegen ist nur von Feldwegen durchzogen und die Reize werden nur durch die Landwirte verursacht, der Kraftverkehr somit auch hauptsächlich durch Traktoren.

Gesamtreiz- und Gesamtreaktionsereignisse:

Reizintensität Ochsenmoor Osterfeiner Moor
natürliche (Reize/h) 6,65 3,64
anthropogene (Reize/h) 5,97 2,38
Gesamt (Reize/h) 12,6 6,02

Die Gesamtreizmenge lag im Ochsenmoor ungefähr doppelt so hoch wie im Osterfeiner Moor. Die hohe anthropogene Reizintensität im Ochsenmoor begründet sich hauptsächlich in der intensiven Nutzung des Moores durch den Freizeitverkehr. Die ebenfalls deutlich höheren natürlichen Reize resultierten besonders aus dem Einfluss von Kiebitzen, Rabenkrähen und Lachmöwen, deren Kolonie sich in der Nähe des Ochsenmoors befand. 

Reaktionen (%) Ochsenmoor Osterfeinermoor
natürliche 38,6 37,6
anthropogene 26,1 21,5
unbekannt 35,3 40,9
Reaktionen (%) auf anthropogene und natürliche Reize
Vögel (Konkurrenten und Feinde) 54,8 54,8
Säuger 4,8 10,3
Mensch 28,9 23
KFZ 8,5 9,7
Flugverkehr 3,0 2,1

Reaktionsänderungen bzgl. anthropogenen Umweltstressoren

Reize durch Flugverkehr (Motorflugzeuge, Düsenjäger und Segelflugzeuge)

Flughöhen > 150 m: Es konnten in beiden Gebieten keine Beunruhigungen erkannt werden. Der Durchschnittswert über alle Phasen lag bei 93,5 %. Den Rest bildete nur der Reaktionstyp Aufmerken.

Flughöhen < 150 m: Diese Reizkonstellation trat während der Beobachtungszeit kaum auf und bei den wenigen Fällen eines solchen Auftretens reagierten die Tiere überwiegend nicht darauf. In der Brutphse trat in 80 % der Fälle keine Reaktion auf und in der Phase des Jungeführens sogar in 93 % der Fälle.

Fluggeräusche: Durchschnittlich wurde in 93,3 % der Fälle nicht auf Fluggeräusche reagiert und die restlichen Prozentanteile entfielen lediglich dem Aufmerken.

 

Reize durch Kraftfahrzeuge (PKW, LKW, Motorrad und Traktor)

Entfernungen > 50 m: In beiden Gebieten zeigten die Tiere keine Reaktionsveränderungen. 93,2 % der Fälle entfielen auf den Reaktionstyp keine Reaktion und der Rest lediglich auf Aufmerken.

Entfernungen zwischen 20 und 30 m: Während der Ankunftsphase reaierten die Tiere in 80 % der Fälle nicht. In den letzten 3 Phasen hingegen reagierten die Tiere meist mit Aufmerken.

Entfernungen < 20 m: In 33 % der Fälle kam es dabei zu Fluchtreaktionen, in 55,5 % zu längerem Aufmerken und in 11,5 % zeigte sich keine sichtbare Reaktion. Insgesamt konnten jedoch nicht genug derartige Reizkonstellationen beaobachet werden und somit auch keine Aussage über eventuelle Verhaltensänderungen getroffen werden.

 

Reize durch Menschen (Fussgänger/-gruppen, Fussgänger mit Hund, Radfahrer und Beobachter)

Entfernungen > 50 m: Während der ersten beiden Phasen lag der Anteil des Nichtreagierens noch relativ hoch. In den folgenden Phasen schwächte sich dieser jedoch ab. In der Ankunftsphase kam es in 20 % der Fälle zu einer Fluchtreaktion. In der Brutzeit erfolgten in 10 % der Fälle Extremreaktionen.

Entfernungen zwischen 20 und 50 m: Hier traten Extrem- und Fluchtreaktionen bereits zur Revier- und Paarbildungszeit in seltenen Fällen auf. In der Jungtieraufzuchtphase hatten sie einen Anteil von 30 %. In der Sammelphase nahm der Anteil wieder ab. In Hinsicht der Fluchtreaktionen verhielt sich die Verteilung genau entgegengesetz. Besonders stark waren die Reaktionen bei Fussgängern mir Hunden, bei denen in der Ankunftsphase ausschließlich mit Flucht reagiert wurde und in der Zeit des Brütens überwiegend mit Extremreaktionen.

Entfernungen unter 20 m: Hierbei kam es nochmals zu einer Verstärkung der Extrem- und Fluchtreaktionen. Insgesamt war die Stichprobenmenge jedoch zu gering für eine statistische Auswertung.

 

Reaktionsänderungen bzgl. natürlicher Umweltstressoren

Reize durch Nichtflugfeinde (Kiebitz, Brachvogel, Lachmöve, Kleinvögel und weitere Limicolenarten)

Flughöhen > 10 m: Es konnten keine Verhaltensänderungen festgestellt werden. Der Durchschnittswert betrug für das Nichtreagieren 95,5 %. Die restlichen Prozentwerte entfielen nur auf das Aufmerken.

Flughöhen < 10 m: Den grössten Anteil hatte in jeder Phase das Nichtreagieren. Extremreaktionen konnte der Beobachter nur während der Brutzeit in 10 % der Fälle registrieren. Fluchtreaktionen traten hauptsächlich in der Ankunfts- und Sammelphase auf.

Landen oder Anfliegen: Hier war der Anteil des Nichtreagierens in allen Phasen am grössten. Extremreaktionen waren in der Brutphase besonders ausgeprägt. Fluchtreaktionen waren vor allem in der Ankunfts- und Sammelphase zu beobachten.

 

Reize durch potentielle Flugfeinde (Rabenkrähe, Graureiher, Rohrweihe, Mäusebussard und weitere Greifvögel)

Flughöhen > 10 m: In den ersten beiden Phasen reagierten die Tiere auf Flugfeinde selten. Während der Brutphase merkten die Uferschnepfen hauptsächlich auf und in der Phase des Jungeführens traten zudem noch einige Extremreaktionen auf.

Flughöhen < 10 m: Hier trat eine Verstärkung der Extrem- und Fluchtreaktionen auf. Solche Reaktionen traten schon während der Revier- und Paarbildungszeit sehr stark auf und verstärkten sich in der Brutphase. In der Sammelphase schwächte sich dieser Reaktionstyp wieder ab.

Landen und Fliegen: Aufgrund der geringen Stichprobenmenge konnte keine Änderung des Reaktionsverhaltens festgestellt werden. Flugfeinde wurden in der Brutphase lediglich beim Überfliegen des Feldes in Richtung der Uferschnepfe attackiert.

 

Reize durch Nichtbodenfeinde (Reh und Feldhase)

Der Stichprobenantel war sehr gering, so dass nur Tendenzen dargestellt wurden. In der Phase des Jungeführens zeigten sich längere Aufmerkreaktionen und teils auch Extremreaktionen. Während der anderen Phasen wurde entweder nicht oder nur kurz reagiert.

 

Reize durch potentielle Bodenfeinde (Hermelin und Mauswiesel)

Die einzige beobachtbare Reaktion war die direkte Attacke des Bodenfeindes. Herausragend ist die Phase des Jungeführens da in ihr die Extremreaktionen bei weitem am häufigsten zu beobachten waren.

 

Brutbestand

Für das Ochsenmoor errechnete sich ein Wert von 1,6 Brutpaaren/10 ha und für das Osterfeiner Moor 1,5 Brutpaare/10 ha.

 

Bruterfolg

Der Schlüpferfolg lag im Ochsenmoor nur bei 24%: nur in 6 von 25 Gelegen schlüpften Jungtiere. Insgesamt nur 4 Kücken von 2 Paaren wurden flügge. Daraus ergab sich ein Bruterfolg von 0,16 Jungtieren/Brutpaaren. Der Schlüpferfolg im Osterfeiner Moor lag mit 61,9 % höher als im Ochsenmoor. Hier stellten sich in 13 von 21 Gelegen Jungtiere ein. Dies entspricht einem Bruterfolg von 0,43 Jungtieren/Brutpaar.