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Blew, J. (1995): Auswirkungen der winterlichen Befahrensregelung auf Wasservögel am Dümmer und Steinhuder Meer


Diese Auswertung wurde erstellt von: Institut für Landschaftsentwicklung, TU Berlin     

   

SPORTARTEN 

Erholung am Gewässer, Fischerei, Segeln, Wassersport 

  

INHALT 

Die vorliegende Studie untersucht die Auswirkungen der Anwesenheit von Wassersportlern im Winterhalbjahr an Dümmer und Steinhuder Meer auf die überwinternden bzw. durchziehenden Wasservogelbestände. Anlaß war die Einführung winterlicher Befahrungsregelungen 1993/94, nachdem zu Beginn der 90er Jahre durch zunehmende Sportaktivitäten auch im Winterhalbjahr massive Störungen der Wasservögel vermutet wurden. Neben Daten zu Bestand und Verteilung der Wasservögel auf den beiden Seen ist deshalb zu klären gewesen, welche Störreize mit welcher Häufigkeit vorkommen, welche direkten und indirekten Störeffekte sie hervorrufen und wie sich die Befahrungsregelungen auf Vorkommen und Verhalten der Wasservögel auswirken.

Untersuchung ohne Befahrungsregelungen auf dem Steinhuder Meer im Winter siehe auch: 

Reinicke, Thomas (1989): Störungsökologische Untersuchungen an rastenden und überwinternden Wasservögeln auf dem Steinhuder Meer im Winter 1988/89. - Hannover (Universität Hannover, Institut für Landschaftspflege und Naturschutz, Diplomarbeit) 147+11 S 

SCHLUSSFOLGERUNGEN DES/DER AUTOR(INN)EN 


  • Wassersport wirkt sich auf die räumliche und zeitliche Verteilung rastender und überwinternder Wasservögel im Untersuchungsgebiet aus. Sowohl während als auch außerhalb der Befahrungsverbote sind Vögel auf der Wasserfläche und in Ufernähe von direkten und indirekten Störeffekten betroffen.
  • Habituationserscheinungen sind nicht erkennbar.
  • Beurteilung der Einrichtung des Korridors:
  • Ziele waren: Ermöglichung des Wassersports bei Freihaltung der restlichen Wasserflächen von Störreizen, Untersuchungen zur Verteilung der Tiere in genutzten und ungenutzten Bereichen sowie zur Habituation
  • Ergebnis: Korridor erfüllt seinen Zweck nicht.
  • Sportler akzeptieren Begrenzungen nicht (mangelnde Sichtbarkeit der begrenzenden Bojen, mangelnde Information, ineffektive Kontrolle)
  • Einfluß des Korridors auf Verteilung der Wasservögel nicht feststellbar bzw. keine Beobachtungen von Habituation
  • Überschreitung der Korridorbegrenzung während des Befahrungsverbotes (wie auch der Grenzen der NSG) durch Surfer und Segler: nur wenige Überschreitung, die aber ausreichen, um durch die damit zusammenhängenden Störeffekte die mögliche Wirksamkeit erheblich einzuschränken

Bezug/Quelle

Diese Publikation ist in der Präsenzbibliothek "Natursportinfo" im Freihandbereich der Zentralbibliothek der Sportwissenschaften an der Deutschen Sporthochschule Köln einsehbar, wie übrigens die meisten in der Datenbank aufgeführten Publikationen. Die Arbeiten sind dort entsprechend ihrer Kennung (ID-Nummer, hier 22) sortiert.
Bestellungen sind gegen Gebühr möglich mit Mail an natursportinfo@dshs-koeln.de unter Angabe der Kennung (ID-Nummer)

 

 

Methoden

UNTERSUCHUNGSGEBIET (Geo-Objekt, Naturraum, Bundesland)  


  • Dümmer, Dümmer Geestniederung: Diepholzer Moorniederung, Niedersachsen
  • Steinhuder Meer, Weser- Aller- Flachland: Hannoversche Moorgeest, Niedersachsen
  • Flachseen, als Feuchtgebiet internationaler Bedeutung nach RAMSAR Konvention anerkannt, darüber hinaus EU-Vogelschutzgebiete, beides LSG, teilweise als NSG gesichert
  • Steinhuder Meer: 30 km²/0,5-3 m tief
  • Dümmer: 12,5 km²/0,5-1,5 m tief

 

UNTERSUCHUNGSANSATZ (Typ der Analyse)  


  • Steinhuder Meer: 73 Pentadenzählungen: während des Befahrungsverbotes 240 Personenstunden, außerhalb des Befahrungsverbotes 125 Personenstunden 
  • Dümmer: 69 Pentadenzählungen: während des Befahrungsverbotes 225 Personenstunden, außerhalb des Befahrungsverbotes 120 Personenstunden 
  • Langzeitbeobachtungen: ca. alle 10 Tage Kartierung der Wasservogelbestände der gesamten Wasserfläche 4 Stunden lang mit 6 Mitarbeitern zeitgleich in festgelegten Zeitintervallen (halbstündig): Erfassung von Anzahl und Verteilung der Wasservögel sowie der Störreize 
  • Steinhuder Meer: 31 Langzeit- Zählungen: während des Befahrungsverbotes 384 Personenstunden, außerhalb des Befahrungsverbotes 408 Personenstunden 
  • Dümmer: 34 Langzeit- Zählungen: während des Befahrungsverbotes 456 Personenstunden, außerhalb des Befahrungsverbotes 408 Personenstunden 
  • Zählung von Surfern und Segelbooten mindestens einmal pro Tag: am Steinhuder Meer täglich, am Dümmer täglich außerhalb des Befahrungsverbotes 
  • Erfassung der Wetterdaten: Winddaten der Wetterstation Diepholz, Beobachtung der Eisbildung 
  • Verteilung der Zählungen auf die Windbedingungen und -zeiten mit der realen Verteilung der Tage mit entsprechenden Verhältnissen vergleichbar 
  • Auswertung von Ergebnissen der Wasser- und Watvogelzählungen vergangener Jahre: dadurch Vergleich von Wintern mit und ohne Befahrungsregelungen möglich 

BEWERTUNGSMETHODEN, KRITERIEN 


  • Störreiz: jedes Ereignis, welches einen Störeffekt hervorrufen kann:
  • Wasserfahrzeuge, Flugzeuge, Menschen am Ufer, Vögel, unbekannte (spontane Aufflüge)
  • Störeffekt: liegt vor, wenn der Störreiz eine Änderung in Konstitution oder Verhalten der Vögel bewirkt:
  • kein Störeffekt, Kopf heben, Flügel schlagen, Wegschwimmen, Wegfliegen
  • potentielle Störung: Während Störeffekte nur den direkten Konflikt zwischen Störreizen und betroffenen Tieren zeigen, wird von einer potentiellen Störung gesprochen, wenn nach einem Störreiz Wasservögel ein Gebiet verlassen, die Störreize aber weiterhin in diesem Gebiet vorhanden sind und es blockieren.
  • Entstehung von potentiell gestörten Gebieten, in denen aber keine Störeffekte mehr auftreten
  • potentielle Störeffekte: Wassersportler und Vögel schließen sich räumlich oder zeitlich aus

KONTROLLZUSTAND, AUSGANGSLAGE

Nutzung

  • Zunahme der Freizeitnutzung in 80er Jahren: bspw. Anzahl der Boots-Liegeplätze:
  • Dümmer 1986: 1961, 1992: 2436
  • Steinhuder Meer 1986: 5540, 1992: 5992
  • wassersportliche Nutzung der untersuchten Gewässer seit Winter 1986/87 möglich, ab 1993/94 Befahrungsregelung, wie unten beschrieben
  • zusätzliche Nutzungen: Berufsfischerei auf beiden Seen ganzjährig, Sportfischerei von April-Oktober außerhalb der NSG, Jagd am Steinhuder Meer nach Ausnahmeregelungen

Vogel-Bestand

  • beide Gewässer höchste Bestände innerhalb des niedersächsischen Binnenlandes an: Haubentaucher, Kormoran, Graugans, Löffelente, Gänsesäger
  • größtes Binenlandüberwinterungsgebiet in Niedersachsen für Saatgans, Pfeifente, Stockente, Steinhuder Meer für Zwergsäger
  • in beiden Gewässern große Schlafplatzgesellschaften von Möwen
  • Gesamtvogelbestand im Durchschnitt des Untersuchungszeitraums 1993/94 und 1994/95:
  • Dümmer: 69 Arten, durchschnittlicher Bestand: 12.147-12.413 Individuen, max. 36.462-39.820
  • Steinhuder Meer: 51 Arten, durchschnittlicher Bestand: 2.490-2.885 Individuen, max. 15.844-8.676
  • Bestandsdaten und Durchzugsverhalten der einzelnen Arten S. 24-46

Verteilung der Wasservögel auf den Gewässern

  • beide Gewässer große Wasserflächen mit ovaler Form: Fehlen störungsarmer Nischen® schränkt Möglichkeit für Rastvögel, sich zurückzuziehen ein; als störungsarme Bereiche genutzt: Verlandungszonen mit Schilfbeständen, an beiden Seen als NSG gesichert, Markierungen im Wasser fehlen jedoch im Winterhalbjahr
  • räumliche Verteilung: gesamte Wasserfläche wird genutzt
  • Verlandungsbereiche insbesondere von Enten- und Sägerarten
  • fischfressende Arten insbesondere Nutzung der gesamten freien Wasserflächen zum Fischfang
  • Intensität der Nutzung der Wasserfläche am Dümmer durch die Vögel höher (10-fach höhere Vogelanzahl auf weniger als 50 % der Fläche)
  • Abhängigkeit der Verteilung von der Tageszeit, mit Ausnahme der artspezifischen Schlafplatzflüge, bei "ungestörten" Verhältnissen nicht zu erkennen
  • Abhängigkeit der Verteilung von Windverhältnissen für tagsüber rastende Vögel eindeutig (bspw. Schutz in Landabdeckung), für fischfressende Arten nur mit Einschränkungen festzustellen

Einfluß der Witterung

  • bei Zufrieren der Seen Winterflucht Richtung Süden bei Haubentaucher, Tafelente, evtl. Gänsesäger
  • hoher Wasserstand: tieferer Rückzug ins Schilf und Nutzung des überschwemmten Umlandes durch Enten möglich, dabei Erschweren der Erfaßbarkeit
  • Einfluß des Windes siehe Feld "Auswirkungen"

Ergebnisse

 

EINWIRKUNGSDAUER

Wassersport (Angaben für Winterhalbjahre: November-März)

  • Befahrungsverbote auf beiden Gewässern bis 1985/86
  • Befahrungserlaubnis auf beiden Gewässern 1986/87-1991/92
  • Dümmer: ab 1992/93 Befahrungsverbot vom 15.11.-15.03.
  • Steinhuder Meer: Befahrungsverbot ab 1993/94 vom 15.11.-15.03.; unter Freilassung eines Korridors von 4 x 1,5 km

Einhaltung der Befahrungsverbote

  • am Dümmer strikt 
  • am Steinhuder Meer nicht eingehalten: Übertretung der Korridorgrenzen durch Surfer an 22 von 72 Zähltagen, darüber hinaus nutzten regelmäßig mindestens ein Motorboot sowie Berufsfischer regulär den See 
  • Übertretung der NSG Grenzen sowohl in Steinhuder Meer als auch am Dümmer durch Surfer und Segler 

EINWIRKUNGSART 

optische und akustische Beunruhigung 

  

EINWIRKUNGSGRAD 

(s. auch Tabellen unten)


  • Störreize durch Mensch, Flugzeug, Vogel und Unbekannt häufig, wahrscheinlich täglich
  • aufgrund der Witterungsverhältnisse während des Untersuchungszeitraumes verhältnismäßig wenig Segler
  • Motorboote während des Befahrungsverbotes selten, außerhalb häufig Anwesenheit von Surfern weniger von Wochentagen als vom Wind abhängig (S. 55-57)

Dümmer

  • umlaufender Wanderweg mit Spaziergängern und Hunden ® außer Westufer gesamter Uferbereich potentielle Störzone
  • Berufsfischer selten, aber im NSG
  • während des Befahrungsverbotes keine Segler und Surfer
  • Surfer außerhalb des Befahrungsverbotes regelmäßig anwesend: bis 140

Steinhuder Meer

  • Menschen: Konzentration an Beobachtungstürmen am Ufer
  • Berufsfischer relativ häufig, insbesondere in Uferbereich und NSG
  • Surfer während des Befahrungsverbotes: an 30 % der möglichen Tage, v. a. an Starkwind-Tagen=im Winter regelmäßige Erscheinung (Maximalwert > 50/Tag), deutliche Zunahme gegenüber 1988/89; außerhalb des Befahrungsverbotes an > 50 % der möglichen Tage
  • Surfer außerhalb des Befahrungsverbotes: bis 200

 

TIERART & ART DER BEEINTRÄCHTIGUNG/AUSWIRKUNG

Direkte Beeinflussung der Wasservögel durch Störreize

(Prozentzahlen gestörter Vögel ausgewählter Arten S. 58-61) 

durch Surfer

  • Auffliegen, Verlagerung, Verlassen des Teilgebietes
  • stets dann, wenn Vögel und Surfer gleiche Teilbereiche nutzen
  • Anzahl der Störeffekte steigt nicht mit Anzahl der Surfer: Hinweis auf potentielle Störung: Vertreibung der Vögel durch die ersten Surfer, weitere Surfer verursachen keine direkten Störeffekte mehr
  • häufig betroffen fischfressende Arten, insbesondere Kormorane unterbrechen Nahrungssuche, Gänsesäger weniger (siehe unten)
  • infolge der Abhängigkeit der Surf- von der Windrichtung zwangsläufig bei bestimmten Windlagen Surfen in Ufernähe (NSG) bzw. außerhalb des Korridors: Störeffekte bei Vögeln, die sonst relativ weit von den eigentlichen Störreizen entfernt sind
  • Störeffekte durch Segler: tendenziell häufiger Störeffekte als durch Surfer, während des Befahrungsverbotes jedoch kaum anwesend

durch Eissegler, Schlittschuhläufer

  • negative Beeinflussung der Vogelbestände bei Zufrieren der Seen, vollständiges Verlassen der Gewässer nach einiger Zeit durch viele additive und anhaltende Störeffekte
  • unklar, ob bei Abwesenheit von Störreizen Vögel in der Lage wären, Wasserlöcher offen zu halten und so im Gebiet zu verbleiben
  • nach Ende der Frostperiode Anstieg der Wasservogelzahlen in relativ kurzer Zeit: nach weniger als 14 Tagen Ausgangswert erreicht

durch Menschen am Ufer

  • Spaziergänger und Hunde auf Wanderwegen, Menschen mit Drachen und Reiter: meist Verlagerung der Wasservögel vom Ufer weg bzw. kurzes Auffliegen
  • Störeffekte häufiger, wenn wenige Menschen anwesend: Vögel dann näher am Ufer, Vertreibung bereits beim ersten Spaziergänger; bei Anwesenheit zahlreicher Spaziergänger halten sich Vögel weiter entfernt vom Ufer aus ® weniger direkte Störeffekte (potentieller Störeffekt)
  • an beiden Gewässern Individuen bzw. kleine Gruppen beobachtet, die Gewöhnung an Menschen zeigen, bspw. in Steganlagen jagende Gänsesäger ® kein typisches Erscheinungsbild
  • Flugzeuge: Störeffekte am Dümmer häufiger, am Steinhuder Meer Gewöhnung an in regelmäßigem Rhythmus startende und landende Maschinen
  • Störeffekte durch Vögel: Auffliegen, Verlagerung auf die naheliegende zentrale Wasserfläche, Effekte bei mittelgroßen Greifvögeln (Fischadler, Bussard, Weihen, Habicht etc.) gering, nur bei Seeadler größere Ansammlungen von Wasservögeln betroffen

durch Berufsfischer

  • häufige Störeffekte, bei Anwesenheit von Fischern stets hervorgerufen
  • rastende Tiere: Fischen in Nähe der Vogelansammlungen als gravierender Störreiz einzuschätzen, v. a. im NSG als eigentlichem Rückzugsgebiet
  • auf offener Wasserfläche v. a. Störeffekte bei Kormoranen

durch Motorboote

  • Störeffekte außerhalb des Befahrungsverbotes selten, währenddessen häufig: hauptsächlich bei Auslegung der Markierungsbojen für NSG- und Korridorgrenzen

Indirekte Beeinflussung der Wasservögel/potentielle Störeffekte

(Daten zur Verteilung der Vögel in Abhängigkeit der Faktoren Wind und Surfer S. 62-69) 

Kormoran

  • Dümmer: während des Befahrungsverbotes Zunahme der Individuenzahl mit zunehmendem Wind; außerhalb des Befahrungsverbotes Abnahme der Individuenzahl mit zunehmendem Wind (=zunehmende Anzahl an Surfern), verstärkte Konzentration im NSG
  • Steinhuder Meer: während des Befahrungsverbotes trotz zunehmendem Wind Nutzung der zentralen Wasserflächen

Gänsesäger

  • Dümmer: während des Befahrungsverbotes Aufenthalt in Teilgebieten, die außerhalb des Befahrungsverbotes von Seglern und Surfern genutzt werden; außerhalb des Befahrungsverbotes Abnahme der Individuenzahlen auf ca. 80 % in den von Seglern und Surfern genutzten Teilgebieten
  • Steinhuder Meer: während und außerhalb des Befahrungsverbotes Abnahme der Individuenzahlen mit zunehmender Windstärke in den von Surfern genutzten Flächen

  • Nutzung der offenen Wasserflächen durch beide Fisch fressende Arten bei zunehmendem Wind in Abwesenheit der Surfer
  • Gänsesäger dabei nachhaltiger von Surfern gehindert, meiden erkennbar die durch Wassersportler genutzten Bereiche ® damit sukzessiv seltener direkte Störeffekten, potentielle Störeffekte sichtbar
  • Ausweichen der Kormorane nur kleinräumig, unterbrechen Nahrungsaufnahme bzw. Fischen nicht endgültig ® häufiger direkte Störeffekte

Enten

  • Ausweichen bei zunehmendem Wind in Wind abgewandte Teilgebiete auch bei Nichtanwesenheit von Surfern
  • Effekt durch Anwesenheit der Sportler jedoch verstärkt

Auswirkungen der winterlichen Befahrungsregelung 1980/81-1994/95: abschätzender Vergleich anhand Wasservogelzähldaten des NLÖ:

(Darstellung der einzelnen Arten S. 70-72)


  • seit Beendigung des Befahrungsverbotes 1986/87 keine harten Winter, so daß generell Zunahme der Wasservogelarten im Binnenland zu erwarten
  • Dümmer: Tendenz für Gänsesäger, Gänse und Stockenten: nach Aufhebung des Befahrungsverbotes 1986 Bestands- Höchstzahlen der Vorjahre nicht mehr erreicht, Wieder- Zunahme seit 1992/93
  • Kormoran scheint von Befahrungsregelung nicht eingeschränkt zu sein.
  • Zunahme der Pfeifenten erst seit Beginn der neuen winterlichen Befahrungsbeschränkung 1992/93
  • kein endgültiger Nachweis eines Zusammenhangs zwischen Befahrungsregelung und Bestandsschwankungen möglich, Einbeziehung der Faktoren Witterung und überregionale Trends erforderlich