Bundesamt für Naturschutz

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Singvögel


Rotkehlchen © Norbert Hirneisen, piclease
Foto: Rotkehlchen © Norbert Hirneisen, piclease

Die Klasse der Vögel wird in 33 taxonomische Ordnungen gegliedert. Darunter sind die Sperlingsvögel die größte und vielfältigste. Etwa 60% aller Vogelarten sind den Sperlingsvögeln zuzuordnen. Neben dieser hohen Arten- und auch Individuenzahl besetzen sie aufgrund unterschiedlicher Anpassungen auch viele Lebensräume, besonders in den gemäßigten Breiten. Der Name rührt vom Begriff des Sperrens, d.h. dem weiten Öffnen des Schnabels wodurch der auffällig farblich gekennzeichnete Rachen sichtbar wird, um die Eltern der Jungvögel zur Fütterung anzuregen. Sperlingsvögel sind sogenannte Nesthocker, bis sie das Nest verlassen, sind sie auf die Fütterung angewiesen.

Zu den Sperlingsvögeln gehören neben den Maorischlüpfern und den Schreivögeln auch die Unterordnung der Singvögel. Sie ist die weltweit gliederungs- und zahlenmäßig stärkste Unterordnung der Sperlingsvögel. Ihr besonderes Merkmal ist die Fähigkeit melodienreiche und z. T. komplizierte Gesänge vorzutragen. Es gibt über 4000 Singvogelarten, dies ist fast die Hälfte aller bekannten Vogelarten. Hierbei werden krähenartige Singvögel, von drossel-, meisenartigen und finkenartigen Singvögeln unterschieden.