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feuchte Standorte


Feuchtwiese mit Wollgräsern in der Wahner Heide © Iris Göde, piclease
Foto: Feuchtwiese mit Wollgräsern in der Wahner Heide © Iris Göde, piclease

Das Grünland Mitteleuropas ist zum größten Teil „menschgemacht“. Natürliche Wiesen finden sich nur dort, wo keine Bäume oder Sträucher wachsen können. Beispiele sind regelmäßig überschwemmte Bereiche von  Flussniederungen, Ränder von  Sumpf- und Moorgebieten und Gebiete oberhalb der Baumgrenze in den Alpen. Feuchtgrünland findet sich aber auch überall dort, wo eine überdurchschnittlich starke Durchnässung im Boden herrscht, z.B. durch  Quellaustritte, Hangdruckwasser oder hoch anstehendes Grundwasser.
Feuchtgrünland ist ein so genanntes Verlandungsbiotop. Wenn ein  See im Laufe der Jahrzehnte verlandet, entstehen nach und nach verschiedene Biotopstrukturen, die sich abwechseln. Zuerst entsteht das  Röhricht, welches später von  Sumpf (Niedermoor) und dann von Feuchtgrünland abgelöst wird.
Die Feuchtigkeit kann je nach Jahreszeit stark schwanken. Abhängig von verschiedenen Faktoren, wie z.B. der Art der Durchnässung. Beeinflusst von Nährstoffgehalt und pH-Wert des Bodens, Höhenlage und Bewirtschaftung siedeln sich unterschiedliche Pflanzen im Feuchtgrünland an.
Das feucht-nasse Grünland unterscheidet man, je nach Art des Standortes und der dort typischen Pflanzengesellschaften, in verschiedene Typen:

  • Nass- & Feuchtwiesen nasser bis (wechsel)feuchter Standorte
  • zeitweilig überschwemmten Flutrasen des Binnenlandes und der Küste
  • Seggenriede mit nährstoffarmen und nährstoffreichen Varianten.

Feucht-nasses Grünland – Lebensraum für Pflanzen und Tiere

Nicht immer sind diese Grünlandtypen großflächig ausgebildet. Viel häufiger bildet sich unter dem Einfluss der Wasser-, Boden- und Nähstoffverhältnisse ein kleinräumiges Mosaik, in dem verschiedene Pflanzengesellschaften vorkommen und oft unmerklich ineinander übergehen. Gerade diese vielfältigen Vegetationsstrukturen machen die Feuchtgebiete als Lebensraum für Tiere und Pflanzen so interessant und zu einem ökologisch besonders reichhaltigen und artenreichen Lebensraum. Ein Nebeneinander von Feuchtgebieten und  Gewässern bietet auch jenen Arten Lebensräume, die beide Strukturen zum Überleben brauchen. Feuchtgrünland beherbergt eine sehr vielfältige Tierwelt mit Arten, die mittlerweile selten geworden sind. Flora und Fauna werden unter Feuchtwiesen und Klein- und Großseggenrieden detailliert beschrieben.

Auswirkung von Natursport auf den Lebensraum

Zufahrten, Bau von Sportanlagen

Die Nutzung von Gewässern durch  Wassersportler, Angler, Jäger und Erholungssuchende kann auch Auswirkungen auf das umgebende Feuchtgrünland haben. Eine direkte Beeinträchtigung findet dann statt, wenn sie den Zugang zu Gewässern bilden. Direkte Verbauung durch Zufahrten und Wege, aber auch regelmäßiges Betreten schädigen Boden und Vegetation und verändern den Lebensraum. Indirekte Beeinträchtigungen durch Lärm und Beunruhigung stören die Vogelwelt, störungsanfällige Arten verschwinden und Gelege werden verlassen.
Die Nutzung von ausgedehnten Feuchtgebieten für den Bau von Freizeitsportanlagen ist ein weiteres Problem, bei dem es immer wieder zu Konflikten kommt. Aufgrund des geringen landwirtschaftlichen Wertes dieser Flächen sind Landwirte eher bereit, schlecht nutzbare Feuchtwiesen an Vereine abzugeben, die einen Standort für ihre Anlage (z.B.  Modellflugsport) suchen.

Gefährdung von feucht-nassem Grünland

Landwirtschaft

Durch sportliche Nutzung können Feuchtgrünlandflächen direkt vernichtet oder stark beeinträchtigt werden. Als Folge davon geht der Lebensraum für die dort lebenden Tierarten verloren.
Für das Verschwinden von Feuchtgrünland ist allerdings die landwirtschaftliche Entwicklung ein weitaus gewichtigerer Faktor. Hauptursache für die Gefährdung sind Entwässerung der Flächen, Nährstoffeintrag, Aufgabe der Nutzung sowie Verbuschung. Feuchtwiesen waren weniger als Lieferant für Grünfutter interessant, sondern lieferten hauptsächlich Einstreu für das Vieh. Mit der Intensivierung der Landwirtschaft wurde die Bewirtschaftung von Feuchtwiesen unrentabel und ein sehr großer Teil wurde entwässert, gedüngt oder umgepflügt. Dadurch wurden aus extensiv bewirtschaftetem Feuchtgrünland intensiv bewirtschaftete Äcker oder Wirtschaftswiesen.

Stark gefährdet

Feuchtgrünland ist daher mittlerweile in der Roten Liste der gefährdeten Biotoptypen der Bundesrepublik Deutschland mit verschiedenen Gefährdungsstufen aufgelistet, ebenso wie viele der dort vorkommenden Pflanzen- und Tierarten.
Extensiv genutzte Sumpfdotterblumenwiesen und Flutrasen gelten z.B. als stark gefährdete Biotoptypen. Pfeifengraswiesen sind als „von vollständiger Vernichtung bedroht“ eingestuft. Alle Großseggenriede sind als stark gefährdete bzw. gefährdete Biotoptypen eingestuft, wobei die Situation für bultige Großseggenriede etwas kritischer ist als für rasenbildende Seggenriede.


betroffene Tierarten

 Amphibien;  Reptilien;  Vögel,  Libellen

 


 

 

Feuchtwiese

Feuchtwiesen sind Lebensräume, die durch regelmäßige Mahd vom Menschen geschaffen und erhalten werden. Wenn auf diesen Flächen keine Bewirtschaftung mehr stattfindet, beginnt eine langsame Entwicklung zu anderen Biotoptypen. Meist wächst zunächst eine Hochstaudenflur, die dann im Laufe der Jahrzehnte von Gebüschen und letztendlich von Bruch- oder Auwäldern abgelöst wird.
Feuchtwiesen finden sich auf Standorten mit hoher Bodenfeuchte. Solche Flächen entstehen durch Nähe zum Grundwasser, durch Nachbarschaft zu Gewässern, die regelmäßig Hochwasser führen oder dadurch, dass Regenwasser sich in Geländemulden sammelt, von wo aus es nicht mehr abfließen kann.
Die große Vielfalt an Feuchtwiesentypen hängt mit sehr vielen verschiedenen Eigenschaften zusammen, die diese Standorte aufweisen können. Unterschiede gibt es bereits bei der Bodenfeuchte. Der Boden kann ständig staunass sein oder von Quellwasser durchrieselt werden, er kann ständig feucht oder nur wechselfeucht sein (d.h. im Sommer auch zeitweise trocken). Unterschiede im Nährstoffgehalt führen zu einer unterschiedlichen Vegetationszusammensetzung. Ist der Boden nährstoffreich, kann man wiederum unterscheiden ob die Flächen regelmäßig vom Menschen gedüngt werden, oder ob sie natürlicherweise nährstoffreich sind (z.B. durch Überschwemmungen und regelmäßige Schlammablagerung). Viele Pflanzen reagieren auch sehr sensibel auf den pH-Wert. Saure Böden werden anders besiedelt als basische, kalkreiche Böden. Weitere Unterschiede gibt es zwischen Flächen im Tiefland oder Flächen im Bergland und im Gebirge.
Entsprechend groß ist die Vielfalt der „Feuchtwiesenpflanzengesellschaften“. Die häufigsten Feuchtwiesentypen werden hier vorgestellt.

Sumpfdotter- blumen-Wiesen

Diese Flächen gehören zu den intensiver genutzten Feuchtwiesen. Sie werden meist regelmäßig gedüngt und zweimal im Jahr zur Grünfutter- oder Heugewinnung gemäht. Je nach Klima, pH-Wert, Bodenfeuchte und Höhenlage kann man verschiedene Typen von Sumpfdotterblumen-Wiesen unterscheiden. Die Sumpfdotterblume muss trotz des Namens nicht zwingend in einer solchen Pflanzengesellschaft vorkommen. Allen Sumpfdotterblumen-Wiesen gemeinsam ist das Vorkommen von nässezeigenden Sauergräsern (Binsen und Simsen), womit die enge Verzahnung zu den nachfolgend behandelten Pfeifengraswiesen und Seggenrieden deutlich wird.

Pfeifengras-Streuwiesen

Bei Pfeifengraswiesen handelt es sich um dichte und hochwüchsige, extensiv genutzte Wiesenbestände mit einem hohen Anteil sich spätentwickelnder Gräser und Kräuter, welche durch die späte Mahd in ihrer Entwicklung begünstigt werden. Bei dem späten Schnitt ab September wurde das strohige Material zur Stalleinstreu gewonnen.
Streuwiesen waren vor allem im Alpenvorland auf nicht sehr ertragreichen Standorten verbreitet. Eine Nutzung für Ackerbau war hier wegen des hohen Grundwasserstandes nicht möglich. Da in der modernen Landwirtschaft die Viehhaltung auch ohne Einstreu auskommt (Stallungen mit Spaltenböden), ist die Bedeutung der Streuwiesennutzung stark zurückgegangen und es sind nur noch wenige Flächen vorhanden. Durch Düngung und zweimalige Mahd konnten die ehemaligen Streuwiesen weitgehend in Futterwiesen umgewandelt werden.
Auf basenreichen Flachmoorböden kommen die besonders artenreichen Kalk-Pfeifengraswiesen oder Enzian-Pfeifengraswiesen vor. Demgegenüber sind die bodensauren Pfeifengraswiesen weniger auffällig und artenärmer in ihrem Erscheinungsbild. (Pretscher & Sander 2002; Ellenberg 1996, Biotopmanagement auf Golfanlagen 2005)

Typische Pflanzenarten:
 Pfeifengras,  Mehlprimel,  Schwalbenwurz-Enzian,  Weißer Germer,  Sumpf-Schafgarbe,  Färber-Scharte,  Lungen-Enzian,  Teufelsabbiß, Hirsensegge,  Sumpf-Hornklee,  Sibirische Schwertlilie

Brenndolden-Wiesen

Brenndolden-Wiesen wachsen auf Standorten, die regelmäßig überschwemmt werden und durch den feinen Schlamm, der nach dem Hochwasser zurückbleibt, natürlicherweise nährstoffreich sind. Typischerweise findet man diese Pflanzengesellschaft im Überflutungsgebiet großer Ströme wie Elbe und Rhein, vor allem im östlichen Mitteleuropa. Die Standorte ähneln denen der Mädesüß-Hochstaudenfluren.

Feuchtwiesen-brache

Bei Nutzungsaufgabe von Feuchtwiesen gehen diese in hochwüchsige Pflanzenbestände über. Mädesüßfluren entwickeln sich aus brachliegenden Feuchtwiesen, deren Nährstoffgehalt hoch ist und die nicht mehr ausreichend gepflegt werden. Sie stellen weitgehend stabile Übergangsphasen in der Sukzession zum natürlichen Wald dar, weil sie durch ihre Vegetationsdichte und Verdämmung durch Streu dem Anflug von Gehölzen gut widerstehen können.
An nährstoffreichen Bachufern sind Mädesüßfluren ebenfalls verbreitet. Neben dem namensgebenden Mädesüß und anderen feuchte Böden bevorzugenden Pflanzen kann in trockeneren und nährstoffreichen Teilflächen die Brennessel auftreten. Je nach Brachestadium und Bodenfeuchte können sich Bestände entwickeln, die durch das stete Vorkommen des Großen Wiesenknopfes gekennzeichnet sind.

Typische Pflanzenarten:
 Mädesüß,  Gilbweiderich,  Blutweiderich,  Sumpf-Storchschnabel,  Geflügeltes Johanniskraut,  Wasserdost, Zottiges Weideröschen; auf Großen Wiesenknopf-Wiesen:  Scharfer Hahnenfuß,  Waldstorchschnabel,  Wiesenschaumkraut,  Waldengelwurz,  Herbstzeitlose

Die verschiedenen Feuchtwiesentypen sind alle Rückzugsgebiete für bedrohte Feuchtflächenpflanzen (z.B. Orchideen, Knabenkräuter,  Schachblume,  Trollblume) und dienen als Rückhalteraum bei Hochwasser.
(Briemle 1991; Pretscher & Sander 2002; Pretscher & Sander 2002)

Lebensraum Feuchtwiese

Feuchtwiesen beherbergen eine große Artenvielfalt – bis zu 3.500 verschiedene Tierarten wurden hier schon gezählt, die meisten zählen zu den Insekten und Spinnentieren. In Feuchtwiesen finden sich wichtige Raupenfutterpflanzen für sehr spezialisierte Schmetterlingsarten. Als semiterrestrische Übergangszone zwischen Land und Wasser werden Feucht- und Nasswiesen – je nach Region – von Amphibienarten wie Rotbauchunke, Laub- oder Moorfrosch besiedelt. Besonders bedeutsam sind Feuchtwiesen für viele Vogelarten; die Wiesenbrüter brüten auch dort. Andere Vogelarten suchen Feuchtgrünland auf, um zu rasten und um nach Nahrung zu suchen. Zusammenhängende Auenwiesen sind Rast- und Nahrungsfläche für Tausende von ziehenden Wasservögeln.

Typische Tierarten:
Fliegen, Mücken, Zikaden, Schlupfwespen, Blatt- und Rüsselkäfer, Milben, Wildbienen, Hummeln,  Libellen, Schildwanzen, Sumpfschrecken, Tausendfüßler; hoch spezialisierte Tagfalterarten wie Kleiner Moorbläuling, Schwarzblauer und Großer Moorbläuling, Violetter Perlmuttfalter, Spiegelfleck-Dickkopffalter; Brutvögel: Schafstelze, Feldlerche,  Braunkehlchen, Wiesenpieper,  Kiebitz,  Brachvogel,  Bekassine; nahrungssuchende Vögel:  Rohr- und  Wiesenweihe, Sumpfohreule, Rohrammer, Blaukehlchen,  Wachtelkönig,  Weißstorch, Kampfläufer, Rotschenkel,  Uferschnepfe, Schwarzkehlchen; und Ringelnatter

Flutrasen

Flutrasen breiten sich auf Flächen aus, die zeitweilig überflutet werden oder in Mulden, in denen lange das Regenwasser stehenbleibt. Typisch für die Flutrasenvegetation sind Pionierpflanzen. Dies sind Pflanzen, die sehr schnell rohe Böden besiedeln können, die sehr schnell wurzeln und sich über Ausläufer ausbreiten.

Typische Pflanzenarten:
 Weißes Straußgras,  Knickfuchsschwanz,  Kriechendes Fingerkraut,  Gänsefingerkraut,  Kriechender Hahnenfuß,  Pfennigkraut,  Gemeine Quecke

Klein- und Großseggenriede

Als Klein- und Großseggenriede bezeichnet man Vegetationsbestände nasser Standorte mit Flachmoor- oder Anmoorcharakter, die sich überwiegend aus Seggen zusammensetzen.

Kleinseggenriede

Kleinseggenriede sind Rasengesellschaften, die durch gelegentliche Mahd vor der Entwicklung zum Bruchwald bewahrt werden, aber sonst kaum vom Menschen beeinflusst sind. Sie sind durch die Vorherrschaft von niedrigen Seggen, Binsen, Simsen oder Wollgräsern auf relativ nährstoffarmen, oft moorigen Böden gekennzeichnet. Man unterscheidet zwei Grundtypen:

Kalkreiche  Kleinseggen- und Binsenriede
Am artenreichsten sind diese als halbnatürliche Flachmoorgesellschaften an Sumpfquellen der subalpinen Stufe ausgebildet. In tieferen Lagen fehlen die subalpinen und alpinen Arten, dafür sind Wiesenpflanzen verbreitet, die nach künstlicher Absenkung des Wasserspiegels zur Vorherrschaft gelangen.
Typisch für die breiten Flachufer des Bodensees ist das Kopfbinsenried mit der Schwarzen Kopfbinse als sumpfiger, baumfeindlicher niedrigwüchsiger Bestand. Das Davallseggenried ist besonders an Quellen mit starken Tuffablagerungen verbreitet.
Kalkreiche Kleinseggenriede sind stets nur kleinflächig im Alpenraum und im südlichen Mitteleuropa zu finden. Aufgrund der geringen landwirtschaftlichen Ertragsleistung werden sie höchstens als Streuwiesen genutzt.

Typische Pflanzenarten:
 Davall- und  Wiesensegge,  Mehlprimel

Bodensaure Kleinseggenriede
Sie sind in Deutschland vorwiegend, aber nicht ausschließlich, im nordwestlichen Flachland verbreitet und artenärmer ausgeprägt als die Kalkkleinseggenriede.
Aufgrund ihrer Nässe und ausgeprägter Nährstoffarmut kommen sie in fast allen Zwischenmooren vor. (Ellenberg 1996; Ellenberg 1982)

Typische Pflanzenarten:
 Braune Segge, verschiedene, besonders im Herbst auffällige Braunmoose,  Schmalblättriges Wollgras,  Fadenbinse

Großseggenriede

Großseggenriede sind durch großwüchsige Seggenbestände gekennzeichnet und kommen in nährstoffreichen Verlandungszonen an Stillgewässern und Auenbereichen der Fließgewässer vor. Landseitig schließen sie oft an Schilf oder sonstige Röhrichte an.

Die horstartig hier wachsenden Seggenarten bilden mit ihren hohen, inselartigen Bulten (Hügeln) ein auffälliges Muster. Andere Seggenarten sind durch ihren rasenartigen Wuchs gekennzeichnet.
Aufgrund der scharfkantigen Stängel und Blätter werden Seggen nicht vom Vieh gefressen. Früher erfolgte eine Nutzung des Aufwuchses als Streu.

Typische Pflanzenarten:
Wundersegge,  Steif-Segge,  Fuchs-Segge;  Ufer-Segge,  Sumpf- ,  Schnabel- ,  Blasen- und  Schlanksegge

Fauna der Seggenriede

Klein- und Großseggenriede können artenarm sein, weisen jedoch meist einen hohen Anteil gefährdeter, spezialisierter Tierarten auf. Hierzu zählen Vögel und Amphibien ebenso wie diverse Wirbellose. Großseggenriede sind wichtige Lebensräume für Landschnecken, Blattwanzen und Zikaden. In der Insektenfauna finden sich, ähnlich wie in Hochstaudenfluren, zahlreiche Spezialisten, die bestimmte Nahrungspflanzen benötigen.

Typische Tierarten:
Moorfrosch;  Libellenarten, Tagfalter wie Moorgelbling, Schwalbenschwanz, Großer Feuerfalter; Heuschreckenarten wie Sumpf- und Schwertschrecke;  Wiesenweihe, Sumpfohreule,  Bekassine, Rohrammer, Schafstelze

(Pretscher & Sander 2002; Biotopmanagement auf Golfanlagen 2005)

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