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Amphibien


Teichfrosch © Christian Müller, piclease
Foto: Teichfrosch © Christian Müller, piclease

Amphibien (dt. Lurche) unterscheiden sich durch ihre Lebensweise von allen anderen Wirbeltieren: Teilweise leben sie im  Wasser und teilweise auf dem Land (amphi = beidseitig, bios = Leben). Im System der Tiere stehen sie zwischen den  Fischen, die nur im Wasser leben und den  Reptilien, die sich vollkommen ans Landleben angepasst haben. Typisch für Amphibien ist auch die Metamorphose, während der sich der Körper in der Entwicklung vom Ei zum erwachsenen Tier stark wandelt.

Die in Deutschland vorkommenden Lurche unterscheidet man in Schwanzlurche und Froschlurche. Erstere haben auch im Erwachsenenalter einen Schwanz, während die Froschlurche nur im Larvenstadium, als Kaulquappen, einen Schwanz aufweisen, der im Laufe der Metamorphose zum erwachsenen Tier verlorengeht.

Lebensraum von Amphibien

Laichgewässer

Aufgrund der ans Wasser gebundenen Fortpflanzung sind die Laichgewässer für die Amphibien von zentraler Bedeutung. Im Frühling und Frühsommer wandern die erwachsenen Tiere in der Regel zu den  Gewässern, in denen sie geboren wurden (Heimatgewässer), verpaaren sich und legen ihren Laich ab. Als Laichgewässer dienen  Weiher, kleine  Teiche und Tümpel,  Pfützen, Gräben, langsam fließende  Bachabschnitte und sogar wassergefüllte Wagenspuren. Die Ansprüche an das Laichgewässer sind bei den verschiedenen Amphibienarten unterschiedlich.

Weiterhin sind die Gewässerstrukturen und die Besonnung bzw. Lichtverhältnisse von Bedeutung. Grünfrösche, Laubfrosch, Wechselkröte und Rotbauchunke brauchen gut besonnte und vegetationsreiche Gewässerbereiche, während Kreuzkröte und Gelbbauchunke kleinere vegetationsfreie /-arme Wasserstellen bevorzugen. Erdkröte und Kammmolch benötigen Unterwasservegetation und Grünfrösche mögen große Schwimmblätter von Wasserpflanzen.

Landlebensräume

Auch das Umfeld der Gewässer ist entscheidend für die Amphibien. Bis zu drei mal pro Jahr begeben sich viele Amphibienarten auf Wanderschaft: zu den Laichgewässern, ins Sommer- und ins Winterquartier.

Die durchwanderten Strecken sind je nach Art unterschiedlich lang. Von nur 20 bis 100 Metern (Geburtshelferkröte) bis mehr als 3 Kilometer (Erdkröte) kann der Aktionsradius reichen. Nur wenige Arten bleiben ganzjährig am offenen Wasser (Grünfrösche, Gelb- und Rotbauchunke).

Auch die Landlebensräume der Amphibien müssen eine gewisse Feuchtigkeit aufweisen. Bevorzugt werden Baumbestände,  Laubmischwälder,  Hecken, Gehölzgruppen, Gebüsche (Springfrosch, Feuersalamander, Fadenmolch, Erdkröte, z.T. Grasfrosch, Bergmolch), Gebiete mit hohem Grundwasserstand, z.B.  sumpfiges Grünland,  Niedermoore,  Bruch- und Auwälder (Moorfrosch, Rotbauchunke, Laubfrosch, z.T. Grasfrosch), Gebiete mit lockerem Boden, der sich zum Graben eignet (Knoblauchkröte, Kreuzkröte) oder vegetationsarme Flächen, Ruderalflächen (Kreuzkröte, Wechselkröte, Geburtshelferkröte, Gelbbauchunke). Der Laubfrosch ist ein Spezialfall, denn als Baumfrosch lebt er in sonnigen Gebüschen, Bäumen und Stauden nahe beim Laichgewässer, die ihm als Wohnstatt und Jagdgebiet dienen. Auf dem Erdboden ist er nur sehr selten unterwegs.

Gefährdung von Amphibien

Die Bestände aller 21 in Deutschland heimischen Amphibienarten, sind im Rückgang begriffen. Besonders betroffen vom Bestandsrückgang sind Arten offener, waldfreier Biotope, die am intensivsten vom Menschen zersiedelt werden, sowie Arten, die sehr spezielle Ansprüche an ihre Lebensräume stellen (z.B. Laubfrosch). Aber auch bei den sogenannten „Generalisten“, das heißt bei den anpassungsfähigeren und weit verbreiteten Arten, gehen die Individuenzahlen der Populationen stark zurück (z.B. Erdkröten).

Zerschneidung von Lebensräumen

Die Zerschneidung zusammenhängender Gebiete durch Straßen hat Bestandsgefährdungen zur Folge: Überfahrene Kröten auf der Straße sind leider jedem ein bekanntes Bild. Wenn wandernde Lurche große Entfernungen bzw. auf ihrem Weg zwischen Laichgewässer und Sommer- oder Winterquartier vielbefahrene Straßen überqueren müssen, kann innerhalb weniger Jahre eine gesamte Population ausgelöscht werden. Betroffen sind hier vor allem Feuersalamander, Grasfrosch, Springfrosch und Erdkröte. Untersuchungen haben ergeben, dass schon bei einer Verkehrsdichte von 60 Autos pro Stunde 90 Prozent der wandernden Erdkröten überfahren werden.

Zerstörung von Lebensräumen

Auch Eingriffe, die direkte oder indirekte Auswirkungen auf die Amphibienlebensräume haben, vermindern die Bestände. Da Amphibien unterschiedliche Ansprüche an Laichgewässer, Sommer- und Winterquartiere haben und deswegen einen reichstrukturierten, vernetzten Lebensraum benötigen, leiden Lurche ganz besonders unter Lebensraumverlusten. Die unterschiedlichsten Maßnahmen wie Gewässerverschmutzung, Gewässerverbauung, Entwässerung von Feuchtgebieten, Zuschütten von Laichgewässern und Belastungen durch Düngung, Pestizid-Einsatz und sauren Regen können Einfluss auf Amphibienlebensräume haben. Auch die Umwandlung reichstrukturierter Mischwälder in Nadelholzkulturen kann überlebenswichtige Lebensraumbestandteile vernichten.

Folgen

Die Folgen dieser Entwicklung zeigen sich in den Roten Listen der gefährdeten Tierarten Deutschlands: 16 von 21 Arten werden hier erwähnt, zwei davon als „vom Aussterben bedroht“ (Rotbauchunke und Alpenkammmolch) und fünf als „stark gefährdet“. Betrachtet man zusätzlich die roten Listen der Bundesländer, muss man feststellen, dass alle Amphibienarten in verschiedenen Regionen als bedroht eingestuft werden.
Gefahren gehen lokal auch vom Vordringen des aggressiven  Ochsenfrosches aus.

Angelsport

Häufig werden bestehende  Kleingewässer (ungenehmigt) in Fischteiche umgewandelt, um sie für den Angelsport zu nutzen. Die zum Angeln eingesetzten Nutzfische erbeuten Laich und Kaulquappen der Amphibien. Mit der Nutzung von Angelteichen gehen auch häufig gewässerbauliche Maßnahmen einher. Die Vegetation wird zurückgedrängt, weil sie den Zugang zum Wasser erschwert, Flachwasserzonen werden ausgebaggert und das Wasser wird im Winter abgelassen. Das verändert vormals geeignete Amphibiengewässer stark, wodurch die vorhandenen Lurchbestände aussterben.

Schutz von Amphibien

Lebensraum erhalten

Der Schutz bestehender Amphibienlebensräume und die Neuschaffung geeigneter Strukturen sind unbedingt notwendig, um die Amphibienbestände dauerhaft zu sichern. Hierzu gehören die Sicherung und Neuanlage der Laichgewässer, der Erhalt damit vernetzter Sommer- und Winterquartiere mit artenreichen Wald- und Gehölzbeständen, eine extensive Landwirtschaft im Bereich von wandernden Amphibien und der Amphibienschutz an Straßen. Bundesweit werden jährlich etwa 2.000 bis 3.000 Amphibienschutzzäune aufgebaut, um die Frühjahrswanderung der Amphibien von ihren Landlebensräumen zu den Laichgewässern zu sichern. Trotz dieser Zäune sterben jedes Jahr Millionen Amphibien auf unseren Straßen. Verschiedene Maßnahmen sind für den Schutz von wandernden Amphibien an Straßen denkbar:

  • Rückbau von Straßen,
  • nächtliche Sperrung im Frühjahr und Herbst oder ganzjährig,
  • dauerhafte Schutzanlagen und
  • provisorische Schutzmaßnahmen (Krötenzaun).

Bestehende Amphibiengewässer dürfen nicht in Fischgewässer umgewandelt, d.h. mit Nutzfischen besetzt werden. Pflegemaßnahmen von Fischteichanlagen und Angelgewässern sollten auf ihre Notwendigkeit überprüft werden. Wichtig ist der Erhalt von Flachwasserzonen mit reichhaltigen Strukturen, in denen Amphibien Schutz finden können. Die Ufer- und Wasservegetation sollte nicht überall entfernt werden. Über den Winter sollte ein gewisser Wasserstand garantiert bleiben.

Biologie der Amphibien

Systematik

In Deutschland kommen insgesamt 21 Amphibienarten vor, die zu den Schwanzlurchen (7 Arten: Molche und Salamander) und Froschlurchen (14: Frösche, Kröten, Unken) gehören.

 Klasse Amphibia (Lurche)

Körperbau

Erwachsene Amphibien besitzen je ein Paar Vorder- und Hinterbeine. Die 4 Finger und 5 Zehen sind immer ohne Krallen. Der Körper erwachsener Schwanzlurche ist langgestreckt, die Beine sind recht kurz und eignen sich für die Fortbewegung auf dem Land nicht besonders gut. Im Gegensatz dazu haben Froschlurche ausgesprochen lange Hinterbeine (Froschschenkel!), die einige Arten zu weiten Sprüngen befähigen.

Bei den Salamandern hat der Schwanz einen runden Querschnitt, bei den Molchen ist er seitlich zusammengedrückt. Kaulquappen kann man anhand ihrer Kiemen in Schwanz- und Froschlurche unterscheiden: Die Larven von Salamandern und Molchen haben dreiästige, äußere Kiemenbüschel (mit Ausnahme des Alpensalamanders, der keine freilebenden Larven besitzt). Die Kaulquappen der Froschlurche besitzen nur während der ersten Stadien äußere Kiemen, später liegen sie unter einer Hautfalte versteckt.

Amphibien haben eine drüsenreiche, nackte, wenig verhornte Haut, die glatt bis warzenreich sein kann. Zahlreiche eingesenkte Schleimdrüsen sorgen für eine Anfeuchtung der Körperoberfläche, während Körnerdrüsen Eiweißstoffe absondern, die oft giftig sind.

Die Unterscheidung der Schwanzlurche in Molche und Salamander fällt recht leicht, denn vermutlich hat jeder schon einmal einen Feuersalamander mit seiner auffallenden, schwarz-gelben Zeichnung gesehen. Alpensalamander sehen abgesehen von ihrer rein schwarzen Färbung fast genauso aus. Molche haben im Vergleich zu Salamandern eine schlankere Gestalt.
Die Unterscheidung der Froschlurche in Frösche, Kröten und Unken kann man zunächst anhand der Haut vornehmen: Frösche besitzen eine eher glatte Haut, Kröten und Unken eine eher warzige Haut. Braun- und Grünfrösche können nach der Farbe der Körperoberseite unterschieden werden, die entsprechend ihrem Namen mehr bräunlich oder mehr grünlich ist. Ein Bestimmungsmerkmal für die Unterscheidung der Kröten und Unken ist die Form ihrer Pupille. Diese kann waagerecht (Erdkröte, Kreuzkröte, Wechselkröte) oder senkrecht stehen (Knoblauchkröte, Geburtshelferkröte) oder eine herzförmige Form haben (Gelb- und Rotbauchunke).

Fortpflanzung

Typisch für die Entwicklung der Amphibien ist ihre Metamorphose vom befruchteten Ei über die kiemenatmende, wasserlebende Kaulquappe, zum lungenatmenden, landbewohnenden Erwachsenentier. Einige Amphibien betreiben Brutpflege.

Nach der Winterpause machen sich die Amphibien auf den Weg zum Laichgewässer. Manche Tiere wandern bereits im Herbst und überwintern dort. Mit Ausnahme von Feuersalamander, Geburtshelferkröte und Alpensalamander, die sich an Land paaren, treffen die Geschlechtspartner erst im Uferbereich oder im Gewässer aufeinander. Bei vielen Arten spielen Balzrufe der Männchen („Froschgequake“) eine wichtige Rolle um eine Partnerin zu finden. Die verschiedenen Amphibienarten haben ganz typische „Gesänge“ oder Paarungsrufe, anhand derer man sie mit etwas Erfahrung unterscheiden kann.

Das Männchen der Schwanzlurche setzt sein Spermienpaket am Gewässergrund ab. Eine Ausnahme bildet der Salamander, sein Spermienpaket bleibt an Land. Das Weibchen nimmt die Spermien durch die Kloake auf. Die Befruchtung der Eier findet im Körper des Weibchens statt. Eier und Spermien der Froschlurche werden ins Wasser abgegeben, die Befruchtung findet außerhalb des Körpers im Wasser statt. Um diesen Vorgang zu koordinieren, klammern sich die Männchen an die Weibchen und die Samenabgabe erfolgt direkt nach der Abgabe der Eier.

Amphibien produzieren große Mengen an Eiern. Dies garantiert einen ausreichenden Fortpflanzungserfolg, denn sowohl Eier als auch Larven haben viele (natürliche) Feinde.

Findet man Amphibienlaich in einem Gewässer, kann man ihn anhand typischer Merkmale den verschiedenen Arten zuordnen. Molche kleben ihre Eier einzeln in zusammengefaltete Blätter von Unterwasserpflanzen. Froschlurche legen ihre Eier ins freie Wasser. Während das Laubfroschweibchen kleine, etwa walnussgroße Laichklumpen produziert, legen Unken die Eier einzeln oder in kleinen Gruppen ab. Von den Echten Fröschen findet man mittelgroße bis große Laichballen. Kurze, dicke Laichschnüre stammen von der Knoblauchkröte und lange dünne Laichschnüre von den Echten Kröten.

Typisch für die Entwicklung der Amphibien ist ihre Metamorphose vom befruchteten Ei über die kiemenatmende, wasserlebende Larve (Kaulquappe) zum lungenatmenden und landbewohnenden Erwachsenentier. Die winzigen Larven schlüpfen aus den Eihüllen und ernähren sich in den ersten Tagen vom Dottervorrat. Nach einigen Tagen werden sie aktiv und schwimmen frei umher. Schwanzlurche haben Kiemenbüschel; die äußeren Kiemen der Froschlurche verschwinden rasch hinter einer Hautfalte.

Weitere Unterschiede zwischen Schwanz- und Froschlurchen gibt es auch in der Entwicklung der Beine: bei den Schwanzlurchen wachsen zunächst die Vorderbeine, bei den Froschlurchen entwickeln sich als erstes die Hinterbeine.

Anschließend beginnt die eigentliche Metamorphose, in deren Verlauf die wasserlebende Kaulquappe innerlich und äußerlich zum Landtier umgebaut wird. Flossensäume und Kiemen, bei Froschlurchen auch der Ruderschwanz, werden eingeschmolzen und die inneren Organe wandeln sich um. In dieser Zeit nehmen die Kaulquappen keine Nahrung mehr auf. Die fertig umgewandelten Tiere sind sehr klein, die Erdkröte ist zum Beispiel nur 1 cm lang. Sie verlassen das Gewässer und ziehen ins Sommerquartier. Gerade bei Erdkröten können Tausende von Jungtieren innerhalb weniger Stunden auf Wanderschaft gehen. Dieses Phänomen bezeichnet man auch als „Froschregen“.

Die Männchen der Geburtshelferkröte betreiben, wie der Name schon sagt, Brutpflege. Nach der Paarung an Land wickelt sich das Männchen die Laichschnüre um die Hinterbeine und trägt die befruchteten Eier drei bis sechs Wochen mit sich herum. Dabei achtet es darauf, dass die Eier immer ideal befeuchtet sind. Zum Schlupf begibt sich das Männchen ins flache Laichgewässer und entläßt die 1,5 cm langen Larven ins Wasser.

Die Larven des Alpensalamanders übergehen als einzige Amphibienlarven die Metamorphose: In Anpassung an die lang andauernde Schneebedeckung im Hochgebirge bringen Alpensalamander ihren Nachwuchs bereits als voll entwickelte Jungtiere zur Welt.

Nahrung

Die Kaulquappen der Froschlurche raspeln Algen von Stein- und Pflanzenoberflächen ab, die Larven der Schwanzlurche jagen und fressen kleine Tiere. Erwachsene Amphibien ernähren sich von Würmern, Schnecken, Insekten, Spinnen und Asseln.

Die Echten Frösche packen ihre Beute durch Zuschnappen oder im Sprung mit Hilfe ihrer langen Zunge. Unken, Kröten und Schwanzlurche besitzen keine solche Zunge, sie sind auf schnelles Zuschnappen mit dem Maul angewiesen.

Natürliche Feinde

Amphibienlaich wird von  Fischen,  Enten und erwachsenen Molchen gefressen. Die Kaulquappen sind Beute für  Libellenlarven, Gelbrandkäfer, Molche,  Reptilien,  Fische und  Vögel. Eine Ausnahme bilden die Kaulquappen der Erdkröte: Sie sondern einen Bitterstoff ab, der sie für Fraßfeinde ungenießbar macht.
Jungtiere und erwachsene Amphibien werden von Vögeln (z.B.  Störche,  Graureiher, Bussard, Weihen),  Säugetieren (z.B. Igel, Iltis, Wasserspitzmaus) und
 Reptilien (Kreuzotter, Ringelnatter) gefressen.

Verhalten

Amphibien sind wechselwarme Tiere. Ihre Körpertemperatur ist weitgehend von der Außentemperatur abhängig. Sie zeigen im Wechsel der Jahreszeiten unterschiedliche Aktivitäten.

Die Frühjahrswanderung wird vor allem durch Temperatur, Feuchtigkeit und Dämmerung ausgelöst. Sie führt vom Winterquartier ins Laichgewässer. Oftmals fressen die Tiere in dieser Zeit nichts und beginnen erst nach der Laichzeit mit der Nahrungsaufnahme. Die Laichperiode dient der Balz, der Verpaarung und dem Ablaichen. Es folgt eine Ruheperiode in der Nähe des Gewässers.

Dann wandern die Tiere in ihre Sommerquartiere, wo sie die gesamte warme Jahreszeit verbringen. Ihre Aktivitäten sind daran gebunden, dass ausreichend Feuchtigkeit vorhanden ist, d.h. am aktivsten sind sie bei Regen oder nachts.

Im Herbst beginnen viele Tiere schon wieder ein Stück in Richtung Laichgewässer zurückzuwandern. Einige überwintern bereits dort (z.B. Grasfrösche); die meisten suchen sich jedoch ein Überwinterungsversteck, beispielsweise unter Steinen, Holzhaufen, Laub oder Erdlöchern. Sinkt die Temperatur unter eine gewisse Grenze, fallen die Tiere in Kältestarre.

Einige Arten leben fast das ganze Jahr am Laichgewässer (Laubfrosch, Geburtshelferkröte, Unken).

Die Knoblauchkröte kann eine knoblauchartig riechende Substanz absondern. Wenn sie angegriffen wird, ruft sie laut und springt ihren Gegner an.

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