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Golf


Golfer beim Abschlag © Michael Pütsch
Foto: Golfer beim Abschlag © Michael Pütsch

Golf ist ein Rasenspiel mit Hartgummiball und Schlägern, bei dem es gilt, den Ball mit möglichst wenig Schlägen in einzelne Löcher zu spielen. Die Einen spielen Golf des Erfolges wegen – die Anderen, um sich in der Natur zu bewegen, zu erholen und um Stress abzubauen. Der Reiz des Sports besteht in der Kombination aus Naturerleben und körperlicher Betätigung. Steigende Mitgliederzahlen der Golfverbände in Deutschland und in der Schweiz führen zu einer immer stärkeren Nutzung der Golfplätze und dem Bau neuer Anlagen. Um die neue Flächeninanspruchnahme natur- und umweltverträglich zu planen und zu gestalten, ist eine Vielzahl verschiedener Faktoren zu berücksichtigen. So ist beispielsweise ein gezieltes Biotopmanagement notwendig, um die Auswirkungen auf den Naturraum zu minimieren.

Golf und Natur

Beschreibung der Sportart

Was wie ein gemütlicher Spaziergang im Grünen aussieht, hat es in sich. Auf einer 18-Löcher-Runde legt ein Golfspieler durchschnittlich 8,5 Kilometer zurück und verbraucht ca. 1.300 Kalorien. Bei einem korrekten Golfschlag werden 124 von insgesamt 434 Muskeln bewegt – ein Fitnesstraining von Kopf bis Fuß. Golf erfordert vom Sportler nicht nur Technik, Taktik und Ausdauer, sondern vor allem Konzentrationsfähigkeit. Anfänger sollten sich genügend Zeit nehmen, um die richtige Technik zu erlernen und mit einem Trainer oder erfahrenen Partnern die ersten Runden drehen, um sich Tipps zu holen. Doch egal ob jung, ob alt, ob sportlich oder eher weniger – das Golfspiel kann jeder erlernen. Der traditionsreiche Sport ist als Freizeit-, Breiten- und Leistungssport mittlerweile weit verbreitet.

Bevor man sich zum Abschlag auf die weiten Grünflächen begibt, sollte man diesen zunächst auf einem Übungsplatz (Driving Range, ca. 2-3 ha) erlernen. Das Annähern an das Loch wird auf dem Pitching Green, das Einlochen des Balls auf dem Putting Green geübt. Danach ist man, zunächst in Begleitung eines Trainers, bereit für das Spielen auf dem Platz selbst. Dabei sollte man versuchen, den Ball immer auf der Spielbahn, die durch Hindernisse wie Sandbunker, Bäume und Wasserflächen gesäumt ist, zu halten. Die Spielbahn besteht aus einer Abschlagszone, einem Fairway und einem Grün mit einem Loch. Die stets kurz geschnittene Spielbahn ist begrenzt durch eine etwas weniger häufig und weniger kurz gemähte Fläche (das Semirough) oder durch hoch gewachsenes Gras (Rough). Neben oder zwischen den Spielbahnen befinden sich je nach Anlage extensiv gepflegte Vegetationsflächen mit Gräsern, Kräutern und Kleingehölzen (Hardrough).

Ziel ist es, mit möglichst wenigen Schlägen das Grün zu erreichen und den Ball so nahe wie möglich an bzw. in das Loch zu spielen, welches meist durch eine Fahne gekennzeichnet ist. Zu jeder Spielbahn, umgangssprachlich auch Loch genannt, gibt es ein Par. Das Par bezeichnet die Anzahl der Schläge, die ein guter Spieler benötigt, um den Ball einzulochen. Die Parzahl ist abhängig von der Länge der Bahn, wobei für die Berechnung der Parzahl zwei Schläge auf dem Grün gerechnet werden und der Rest der Schläge zum Erreichen des Grüns. Meistens sind die Anlagen auf Par-3-Löcher bis Par-5-Löcher ausgelegt. In selteneren Fällen gibt es auch Par-6-Löcher oder höher.

Wirkung der Natur auf den Sportler

Ein Spieler kämpft seltener unmittelbar gegen andere Spieler, sondern eher gegen sich selbst und den Platz. Aus diesen Gründen entwickeln die Golfer auch eine Art persönliche Beziehung zu „ihrem“ Golfplatz. Die langen Wege durch die Landschaft eines Golfplatzes, die beim Spiel zurückgelegt werden, bieten dem Sportler Naturgenuss und Wohlbefinden. Mit Slogans wie „Golf ist ein Spiel, das man nicht gewinnen kann, man kann es nur spielen“ verdeutlichen Golfplatzbetreiber ihren Mitgliedern und Gästen den Aspekt des Natursports und der Erholung. Oft wird in Beschreibungen mit Worten wie „harmonisch in die Natur eingebettete Anlagen“ oder „Naturgenuss pur“ geworben.

Anforderungen an den Naturraum

Die landschaftlichen Gegebenheiten (Boden, Flora, Fauna, Klima und Wasserhaushalt) sind bei jeder Anlage anders. Eine Norm für Golfanlagen kann es also nicht geben. Wohl aber gibt es flexible ‚Eckwerte‘ bzw. Richtlinien und Regeln, die sportlich definierte Anforderungen an eine Golfanlage stellen. Beispielsweise können die Flächen zwischen den Spielbahnen, die in Deutschland durchschnittlich 50% und mehr der Gesamtfläche ausmachen, je nach natürlichen Voraussetzungen und entsprechenden Planungen gestaltet werden. Dies verleiht Golfanlagen ein regionaltypisches Aussehen und dem Spieler unverwechselbare Eindrücke.

Auswirkungen auf den Naturraum

Die Anlage oder Erweiterung einer Golfanlage sowie der laufende Spielbetrieb haben verschiedene Auswirkungen auf Natur und Landschaft. Der Bau einer Golfanlage kann wertvolle Lebensräume mit ihren Tier- und Pflanzenarten oder eine regionstypische Landschaftsstruktur verändern oder gar zerstören. Der Grad der Beeinträchtigung ist jedoch von vielen Faktoren abhängig, z.B. der Empfindlichkeit des Standortes, der Größe sowie der Ausgestaltung und Pflege der Golfanlage. Beeinträchtigungen entstehen durch die Infrastruktur (Gebäude, Parkplätze, Wege, Straßen, Sportfunktionsflächen) und durch den Betrieb (Pflege- und Wartungsmaßnahmen) des Platzes.

Es gibt verschiedene Gestaltungstypen von Golfanlagen, die unterschiedliche Auswirkungen auf den Naturraum haben. Der landschaftliche Golfplatz versucht die Spielfläche in die vorhandene Landschaft zu integrieren. Eine zweite Variante ist der Park-Golfplatz mit großen Rasenflächen und einzelnen Bäumen. Die Wartungskosten dieser Parkanlage sind häufig sehr hoch. Schließlich gibt es auch den Design-Golfplatz. Hier findet man künstliche Landschaftselemente wie Felsformationen, Wasserfälle und künstliche Seen. Die Beurteilung der ökologischen Auswirkungen kann ganz unterschiedlich ausfallen. Neue Anlagen in ökologisch verarmten Landschaften mit Ackernutzung können z.B. neue Lebensräume und Ruhezonen für Tiere und Pflanzen schaffen.



Naturverträglicher Golfsport

Wie eine Golfanlage einen Beitrag zum Natur- und Umweltschutz leisten und welcher Mehrwert für sie selbst daraus entsteht, belegen die am  Umweltprogramm des Deutschen Golfverbandes „Golf und Natur“ teilnehmenden Golfanlagen. Seit dem Start 2005 beteiligen sich mittlerweile 121 Golfclubs (Stand 2012) an dem Programm, das vier Bereiche umfasst:
1. Natur und Landschaft,
2. Pflege und Spielbetrieb,
3. Umweltmanagement sowie
4. Öffentlichkeitsarbeit und Arbeitsfeld.

Naturverträglicher Golfsport bedeutet beispielsweise, dass die Biodiversität der Golfanlage durch Artenauswahl und Anordnung der Landschaftselemente sowie Biotopgestaltungsmaßnahmen erhöht wird. Auch kann durch gezieltes Wassermanagement der enorme Wasserverbrauch, der bis zu 10l Wasser/qm pro Tag auf den Grüns betragen kann, auf den großen Rasenflächen minimiert werden. Ein guter Spiel- und Pflegebetrieb berücksichtigt die Auswirkungen auf die Pflanzen- und Tierwelt (z.B. auf Brutvögel). Geschieht dies nicht, sind negative Auswirkungen für die heimische Flora und Fauna und deren Lebensräume die Folge.

Die Pflege der Grünflächen ist besonders zu bedenken. Ein großer Reiz des Golfspiels liegt darin, die Hindernisse oder die Roughs zu umspielen. Die Spielflächen mit ihren Vielschnittrasen sind so artenarm, dass sie keinen ökologischen Wert besitzen. Sollte der Ball innerhalb des Semiroughs liegen bleiben, so erwartet der Spieler, diesen gut weiter spielen zu können. Im Rough nahe des Fairways möchte ein Golfer seinen Ball wiederfinden, um unter erschwerten Bedingungen weiterspielen zu können. Um dies zu gewährleisten, ist regelmäßiges Mähen notwendig. Die Häufigkeit des Mähens ist mitentscheidend für die Vegetations­zusammensetzung. Fairways werden ein- bis zweimal, Abschläge drei- bis siebenmal und Grüns bis zu siebenmal pro Woche gemäht. Nur wenige Grasarten sind an derartige Bedingungen angepasst. Auf den Spielbahnen ist nur Gras erwünscht; andere Arten (z.B.  Weißklee, Löwenzahn) werden bevorzugt durch mechanische Pflegemaßnahmenkontrolliert. Wenn hier die unerwünschten Pflanzenarten zunehmen, so dass die Funktion der Spielbahn gefährdet ist, werden zur Regulierung „unerwünschter Pflanzenarten“ auch Herbizide eingesetzt.
Die Semiroughs weisen dagegen meist Artenzusammensetzungen artenreicher Parkrasen auf, deren ökologische Bedeutsamkeit im unteren Mittelfeld liegt. Der eigentliche Naturschutzwert von Golfanlagen findet sich in den Flächen außerhalb des Spiels. Missglückt ein Schlag, so dass der Ball vom Spielfeld abkommt und im tiefen Rough oder auch in einem Biotop landet, darf der Ball auch verloren gehen, sozusagen als Strafe für einen misslungenen Schlag. Insgesamt können Roughs und vor allem Hardroughs die Funktion von Biotopen und Biotopentwicklungsflächen einnehmen. Dazu muss aber ein entsprechendes Biotopmanagement auf diesen Flächen erfolgen. Gute Hinweise zum Potenzial und zur Pflege gibt das Handbuch „Biotopmanagement auf Golfanlagen“, das der  DGV gemeinsam mit dem Bundesamt für Naturschutz herausgegeben hat. Der DGV hat außerdem eine Broschüre „ Fachinformationen zur Golfplatzpflege“ herausgegeben.

Golf im Detail

Geschichte

Die Ursprünge des Golfsports sind nicht eindeutig nachweisbar – vielleicht ist es tatsächlich richtig, dass Schottland das Mutterland des Golfs ist. Oder waren es doch die Niederländer mit ihrem ,Kolfen’ und dem ,Colf’ auf dem Eis? Nachweislich gab es schon vor dem 15. Jahrhundert zahlreiche Stock- und Kugelspiele, die sich oftmals völlig unabhängig voneinander entwickelten. Aus dieser europäischen Spielkultur entstanden Sportarten wie Hockey, Polo, Krocket und eben Golf.
Die schottische Küste mit ihrem saftig grünen, kurzen Bewuchs, der sich klimabedingt auf den armen Sanden bildet, bietet mit einer von leichten Bodenwellen mit Sanderosion und Bächen bestimmte Topographie eine hervorragende Eignung für ein hindernisreiches Golfspiel. 1754 wurde der in dieser Landschaft liegende ,Royal and Ancient Golfclub of St. Andrews’ gegründet, der als erster Golfplatz der Welt gilt. Es wurden Pfosten in die Dünenlandschaft geschlagen, die den Start- und Zielpunkt jeder Spielbahn markierten. Sandige Löcher in den Dünen sowie kleinere natürliche Wasserstellen erhöhten den Reiz des Spiels. Diese natürlichen Hindernisse sind bis heute typische Gestaltungselemente beim Design neuer Golfanlagen. Was ebenfalls bis heute charakteristisch für einen Golfplatz ist, ist die große benötigte zusammenhängende Fläche. Damals waren es Gemeindegüter, die als Spielwiese und Treffpunkt für den abendlichen Zeitvertreib dienten.

Voraussetzungen

Golf galt lange als ‚Altherrensport‘, nicht zuletzt aufgrund des erforderlichen Zeit- und Kapitaleinsatzes. Letzteres lag zum einen an den Kosten für Bau und Wartung eines Golfplatzes, was in Form von hohen Aufnahme- und Jahresgebühren auf die Mitglieder umgelegt wurde. Außerdem war die umfangreiche Ausrüstung früher relativ teuer, da sie aus England importiert werden musste. Ein Spieler benötigt bis zu 14 Schläger, die sich in Aufbau, Länge, Neigung der Schlagfläche und Material unterscheiden.

In der heutigen Zeit hat sich dies weitgehend geändert, da es immer mehr öffentliche Golfplätze gibt und auch die Ausrüstung im normalen Sportfachhandel erhältlich ist oder vor Ort ausgeliehen werden kann. Auf den öffentlichen Anlagen kann jeder gegen eine Gebühr (Greenfee) Golf üben und spielen. Dazu haben die meisten privaten Golfclubs ihre Plätze für Tagesgäste geöffnet, allerdings behalten sie sich diverse Zugangsbeschränkungen vor. Insbesondere soll natürlich den beitragszahlenden Mitgliedern ein geordneter Spielbetrieb ermöglicht werden, was sich ansonsten gerade an den Wochenenden als problematisch erweisen könnte.

In Deutschland, Österreich, der Schweiz und wenigen anderen Ländern wird die Erlaubnis, auf einem Golfplatz zu spielen, von der Erlangung der so genannten Platzreife (PR) oder Platzerlaubnis (PE), die in PE–Kursen erworben werden kann, abhängig gemacht. Hier werden die Grundlagen des Spiels und der Golfetikette erlernt. Wichtig ist, dass diese PE nur für den jeweiligen Golfclub gilt; ein anderer Golfclub muss sie nicht anerkennen. Erst wenn man ein offizielles Handicap vorweisen kann, darf man auch auf anderen Plätzen spielen. Jedoch kann es auch dann noch Beschränkungen geben – bei vielen Clubs muss man zu Stoßzeiten (z.B. am Wochenende) ein Mindest–Handicap vorweisen oder darf überhaupt nur in Mitgliederbegleitung abschlagen.

Organisation der Sportart

In Deutschland reichen Belege von der Kenntnis des Spiels bis 1575 zurück. Um 1890 bestaunten die Deutschen nach reichsweitem Spielbankenverbot in internationalen Kurorten wie Bad Homburg, Wiesbaden oder Baden-Baden englische und amerikanische Gäste mit merkwürdigem Gerät beim ,fashionable’ Golf – stilles Wetten inbegriffen. Ein angelsächsisch inspirierter Club gründete sich 1895 in Berlin. Die erste Gründungswelle ordentlich konstituierter Clubs begann 1902 und führte 1907 durch sieben Clubs auf deutschem Gebiet zur  Gründung des deutschen Golfverbandes (DGV). Ende der 1980er Jahre verzeichnete der DGV, dank des internationalen Erfolges des deutschen Golfers Bernhard Langer, einen Wachstumsboom und zählte 2011 über 620.000 registrierte Golfspieler, 814 Mitglieder inklusive Betreiberanlagen und 716 Golfanlagen. In Deutschland gibt es die  Vereinigung clubfreier Golfspieler e.V. (VcG) unter dem Dach des DGV mit aktuell (12/2011) 21.677 Mitgliedern.

Auch in der Schweiz wurde der Golfsport im 19. Jahrhundert durch Feriengäste aus dem angelsächsischen Raum eingeführt. Anfänglich wurde ausschließlich auf Flächen gespielt, die natürliche Voraussetzungen für das Golfspiel aufwiesen. Mit der Entwicklung zum relativ weit verbreiteten Wettkampfsport stiegen auch die Anforderungen an das Gelände. Der erste Golfplatz entstand 1891 in St. Moritz.
Während der 1990er Jahre gab es einen Golfboom mit 5 bis 10 neuen Plätzen pro Jahr. Derzeit gibt es in der Schweiz 91 Golfplätze. Die  Association Suisse de Golf (ASG), der Schweizerische Golfverband, ist die Dachorganisation des Golfsports in der Schweiz. Die ASG umfasst aktuell (2012) 95 Golfclubs und gut 80.000 golfspielende Mitglieder. Eine angegliederte Organisation ist die  Association Suisse des Golfeurs Indépendants (ASGI), der Schweizer Verband der Unabhängigen Golfer, will allen Interessierten das Golfspiel zu einem erschwinglichen Preis ermöglichen, ohne dass diese einem Golfclub beitreten müssen. Mitglieder der ASGI verfügen über eine offizielle Lizenz und können damit sowohl auf Schweizer als auch auf ausländischen Golfplätzen spielen. Derzeit (2012) zählt die ASGI rund 16.000 Mitglieder.

Varianten der Sportart

Das Prinzip des Spiels – den Ball mit möglichst wenigen Schlägen einzulochen - bleibt bei den verschiedenen Spielvariationen erhalten.

Minigolf

Minigolf, auch Bahnengolf genannt, wird auf genormten Bahnen, die durch verschiedenste Hindernisse ergänzt sind, gespielt. Minigolf kann sowohl als Freizeit- wie auch als Leistungssport betrieben werden. Beim Minigolf ist das Betreten der Bahn ausdrücklich verboten und wird mit Strafschlägen geahndet. Verlässt der Ball die umrandete Bahn ist ebenfalls ein Strafschlag fällig. Eine erweiterte Form des Minigolfs ist das aus Amerika stammende ‚Adventure Golf‘. Auf nicht genormten Bahnen werden unterschiedliche Themen durch Figuren, Gebäude und Landschaften inszeniert.

Bürogolf

Bürogolf stammt aus den USA. Ziel ist es, den Ball in ein spezielles Übungsloch zu spielen, ohne ein Hindernis oder eine Wand zu berühren. Als Spielfeld eignen sich am besten Großraumbüros. Diese Variante des Golfspiels erfreut sich immer größerer Beliebtheit, so dass es in den USA und mittlerweile auch in Deutschland und der Schweiz firmeninterne Wettkämpfe, Firmenvergleichkämpfe und Bürogolfclubs gibt.

Crossgolf

Crossgolf ist im engeren Sinne der ursprünglichen Golfvariante am nächsten. Beim Crossgolf spielen zwei Spieler in urbaner Umgebung wie z.B. auf einer industriellen Brachfläche gegeneinander. Ziel ist es, den Ball als Erster einzulochen. Es wird auf die förmliche Etikette verzichtet und die einzige Regel ist, dass auf die Sicherheit zu achten ist.

SwinGolf

SwinGolf stammt ursprünglich aus Frankreich und unterscheidet sich vom klassischen Golf dadurch, dass das Spiel leicht erlernbar ist, anstelle eines Schläger-Sets nur ein dreiseitiger Schläger benötigt wird und der Hartgummiball weicher als ein normaler Golfball und daher ungefährlich ist. Für SwinGolf sind weder besondere Vorkenntnisse noch Platzreife erforderlich. Die Aufgabe besteht darin, einen etwas größeren Hartschaumball mittels eines Universalschlägers und möglichst wenigen Schlägen über gemähte Spielbahnen in markierte Löcher zu befördern. SwinGolf entwickelt sich besonders dort, wo Flächenknappheit die Entwicklung traditioneller Golfplätze erschwert. Im Vergleich zum wenig leichteren Golfball fliegt der SwinGolfball deutlich langsamer und kürzer. Eine SwinGolfrunde besteht in der Regel aus 18 Spielbahnen. Schläger und Bälle sind im Eintritt enthalten, Clubmitglieder erhalten Sonderkonditionen, was den Sport insgesamt deutlich preiswerter als das klassische Golfen macht. Der  SwinGolf Dachverband Deutschland e.V. (SGDD) wurde 2005 gegründet.

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