Bundesamt für Naturschutz

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Sport in der Natur

Sport in der freien Landschaft macht Spaß, fördert die Gesundheit, bietet Entspannung und einmalige, intensive Naturerlebnisse – der Erhalt der Naturräume darf dabei aber nicht zu kurz kommen.  

© Michael Pütsch
Foto: Segelboote © Michael Pütsch

Segeln kann Auswirkungen auf die Natur haben, beispielsweise auf den Lebensraum Ufer und auf die dort lebenden Tiere und Pflanzen. Man unterscheidet Belastungen durch die Fortbewegung auf dem Wasser und durch die zum Segeln notwendige Infrastruktur.

© Michael Pütsch
Foto: Ufer © Michael Pütsch

Ufer stellen eine Verzahnung von Wasser- und Landbiotopen da. Ihre Struktur und die ökologischen Prozesse werden durch die Überflutung der an das Gewässer angrenzenden Fläche beeinflusst. Die Reichweite sowie die Dauer der Überflutung sind maßgeblich für die Artenzusammensetzung in den Uferbiotopen.

 Lebensraum Ufer

Plattbauch-Libelle © Stefan Ott, piclease
Foto: Plattbauch-Libelle © Stefan Ott, piclease

Libellen sind an Gewässer gebunden, weil sie ihre Eier ins Wasser ablegen und dort auch die Entwicklung der Libellenlarven stattfindet. Der Wellenschlag durch Wassersport oder die Trübung des Wassers durch aufgewirbelte Bodensedimente können Larven sowie erwachsene Tiere beeinträchtigen.

 Beschreibung Libellen

Natursportinfo: Ziele und Hintergründe

Gesunde Waldluft atmen, in kristallklaren Seen tauchen, beim Klettern auf Tuchfühlung mit dem Fels gehen – Natursport bedeutet Natur genießen.

In Deutschland kommen mehr als 48.000 Tierarten und mehr als 24.000 Pflanzenarten vor. Viele Tiere und Pflanzen sind spezialisiert auf einen bestimmten Lebensraum und reagieren sensibel auf Störungen. Damit Pflanzen und Tiere durch die Sportausübung keinen Schaden nehmen, müssen wir Menschen uns achtsam und rücksichtsvoll in der Natur bewegen.

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