Bundesamt für Naturschutz

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Sport in der Natur

Sport in der freien Landschaft macht Spaß, fördert die Gesundheit, bietet Entspannung und einmalige, intensive Naturerlebnisse – der Erhalt der Naturräume darf dabei aber nicht zu kurz kommen.  

Mountainbiker in Österreich © Peter Bernhaupt, piclease
Foto: Mountainbiker in Österreich © Peter Bernhaupt, piclease

Mountainbiking kann Auswirkungen auf die Natur haben, beispielsweise auf den Lebensraum Hochgebirge und auf die dort lebenden Tiere und Pflanzen. Durch die Geländegängigkeit von Mountainbikes kann die Sportart auch abseits von Wegen betrieben werden und damit zu Zerstörung von Böden und Vegetation führen.

 Wie können Sie Mountainbiking naturverträglich gestalten? Auf welche Tier- und Pflanzenarten müssen Sie Rücksicht nehmen?

Matterhorn, Schweiz © Mario Müller, piclease
Matterhorn, Schweiz

Die Alpen sind geologisch, klimatisch und ökologisch ein prägender Teil unseres Kontinents und stellen eine große Trennlinie zwischen Zentraleuropa und dem mediterranen Raum dar. Für viele seltene Tiere und Pflanzen sind die Alpen ein Rückzugsgebiet, in denen es noch großflächig gering besiedelte, weitgehend natürliche Flächen gibt.

 Lebensraum Hochgebirge

Auerhahn © Hans-Joachim Fünfstück, piclease
Foto: Auerhahn © Hans-Joachim Fünfstück, piclease

Beispielsweise Auerhühner reagieren auf Störungen. Der größte Hühnervogel Europas ist sehr scheu. Wird z.B. durch Sportler abseits von Wegen oder Pisten der Balzbetrieb gestört, werden unter Umständen die Hennen nicht zeitgerecht begattet und schreiten damit nicht zur Brut.

 Beschreibung  Auerhuhn

Natursportinfo: Ziele und Hintergründe

Gesunde Waldluft atmen, in kristallklaren Seen tauchen, beim Klettern auf Tuchfühlung mit dem Fels gehen – Natursport bedeutet Natur genießen.

In Deutschland kommen mehr als 48.000 Tierarten und mehr als 24.000 Pflanzenarten vor. Viele Tiere und Pflanzen sind spezialisiert auf einen bestimmten Lebensraum und reagieren sensibel auf Störungen. Damit Pflanzen und Tiere durch die Sportausübung keinen Schaden nehmen, müssen wir Menschen uns achtsam und rücksichtsvoll in der Natur bewegen.

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