Bundesamt für Naturschutz

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Sport in der Natur

Sport in der freien Landschaft macht Spaß, fördert die Gesundheit, bietet Entspannung und einmalige, intensive Naturerlebnisse – der Erhalt der Naturräume darf dabei aber nicht zu kurz kommen.  

© Barbara Engels
Foto: Wanderer © Barbara Engel

Wandern fördert wie keine andere Sportart den bewussten Kontakt zur Natur. Es kann aber auch Auswirkungen auf die Natur haben, beispielsweise auf den Lebensraum Alpine Wiesen und Rasen und auf die dort lebenden Tiere und Pflanzen haben.

 Wie können Sie Wandern naturverträglich gestalten? Auf welche Tier- und Pflanzenarten müssen Sie Rücksicht nehmen?

Alpenwiese bei Oberstdorf © Susanne Fern, piclease
Foto: Alpenwiese bei Oberstdorf © Susanne Fern, piclease

Gebirgsrasen, auch Matten genannt, findet man oberhalb der Baumgrenze. Sie werden von Arten bewohnt, die sich an die kurze Vegetationsperiode angepasst haben. Wiesen und Weiden hingegen entstehen durch Nutzung (Maht und Beweidung) und weisen hierdurch eine spezielle Artenzusammensetzung auf. 

 Lebensraum Alpine Wiesen & Rasen

Alpenmurmeltier © Stefan Ott, piclease
Foto: Alpenmurmeltier © Stefan Ott, piclease

Beispielsweise Alpenmurmeltiere reagieren auf Störungen. Vor allem Jungtiere müssen genügend Futter aufnehmen um zu wachsen und Fettreserven für den Winter anzulegen. Durch häufiges Flüchten in ihren Bau verlieren sie Zeit zum Fressen.  

 Beschreibung Alpenmurmeltier

Natursportinfo: Ziele und Hintergründe

Gesunde Waldluft atmen, in kristallklaren Seen tauchen, beim Klettern auf Tuchfühlung mit dem Fels gehen – Natursport bedeutet Natur genießen.

In Deutschland kommen mehr als 48.000 Tierarten und mehr als 24.000 Pflanzenarten vor. Viele Tiere und Pflanzen sind spezialisiert auf einen bestimmten Lebensraum und reagieren sensibel auf Störungen. Damit Pflanzen und Tiere durch die Sportausübung keinen Schaden nehmen, müssen wir Menschen uns achtsam und rücksichtsvoll in der Natur bewegen.

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