Bundesamt für Naturschutz

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Sport in der Natur

Sport in der freien Landschaft macht Spaß, fördert die Gesundheit, bietet Entspannung und einmalige, intensive Naturerlebnisse – der Erhalt der Naturräume darf dabei aber nicht zu kurz kommen.  

Skitour im Tennengebirge © Peter Bernhaupt, piclease
Skitour im Tennengebirge © Peter Bernhaupt, piclease

Skitourengehen kann Auswirkungen auf die Natur haben, beispielsweise auf den Lebensraum Schneelandschaften und auf die dort lebenden Tiere und Pflanzen.

 Wie können Sie Skitourengehen naturverträglich gestalten? Auf welche Tier- und Pflanzenarten müssen Sie Rücksicht nehmen?

Winter im Thüringer Wald © Papenfuss – Atelier für Gestaltung
Foto: Winter im Thüringer Wald © Papenfuss – Atelier für Gestaltung

Die alpine Höhenstufe ist über die Hälfte des Jahres mit Schnee bedeckt. Dieser bestimmt maßgeblich die in diesem Ökosystem ablaufenden Prozesse. Trotz Kälte, starker UV-Strahlung und einem sehr begrenzten Angebot an Nährstoffen sind Schneelandschaften Lebenraum für Pflanzen und Tiere, die sich an diese Bedingungen angepasst haben.

 Lebensraum Schneelandschaften

Alpenschneehuhn © Hans-Joachim Fünfstück, piclease
Foto: Alpenschneehuhn © Hans-Joachim Fünfstück, piclease

Beispielsweise Alpenschneehühner reagieren auf Störungen. Sportler, die sich abseits von Wegen und Pisten aufhalten, können schon durch einmalige Störung Fluchtreaktionen der Tiere und einem damit verbundenen lebensbedrohlichen Energieverlust auslösen.

 Beschreibung Alpenschneehuhn

Natursportinfo: Ziele und Hintergründe

Gesunde Waldluft atmen, in kristallklaren Seen tauchen, beim Klettern auf Tuchfühlung mit dem Fels gehen – Natursport bedeutet Natur genießen.

In Deutschland kommen mehr als 48.000 Tierarten und mehr als 24.000 Pflanzenarten vor. Viele Tiere und Pflanzen sind spezialisiert auf einen bestimmten Lebensraum und reagieren sensibel auf Störungen. Damit Pflanzen und Tiere durch die Sportausübung keinen Schaden nehmen, müssen wir Menschen uns achtsam und rücksichtsvoll in der Natur bewegen.

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