Bundesamt für Naturschutz

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Sport in der Natur

Sport in der freien Landschaft macht Spaß, fördert die Gesundheit, bietet Entspannung und einmalige, intensive Naturerlebnisse – der Erhalt der Naturräume darf dabei aber nicht zu kurz kommen.  

Skilangläufer © Papenfuss – Atelier für Gestaltung
Foto: Skilangläufer © Papenfuss – Atelier für Gestaltung

Skilanglauf kann Auswirkungen auf die Natur haben, beispielsweise auf den Lebensraum Bergwald und auf die dort lebenden Tiere und Pflanzen.

 Wie können Sie Skilanglauf naturverträglich gestalten? Auf welche Tier- und Pflanzenarten müssen Sie Rücksicht nehmen?

Herbst in den Nockbergen, Österreich © Hans Glader, piclease
Foto: Herbst in den Nockbergen, Österreich © Hans Glader, piclease

Ab einer Höhe von etwa 500 m (abhängig von Region und Hangausrichtung) können sich verschiedene Waldgesellschaften bilden, die als Bergwälder bezeichnet werden. Viele Tierarten haben sich auf die natürlichen Bergwälder mit ihren charakteristischen Pflanzen und Lebensbedingungen spezialisiert.

 Lebensraum Bergwald

Rothirsche, Rügen © Manfred Nieveler, piclease
Foto: Rothirsche, Rügen © Manfred Nieveler, piclease

Beispielsweise Rot- und Rehwild reagiert auf Störungen. Wenn es von Sportlern abseites von Wegen und Pisten an Futterstellen gestört wird, kann es in andere Gebiete des Waldes ausweichen und dort Verbiss an Bäumen verursachen.

 Beschreibung  Rot- und Rehwild

Natursportinfo: Ziele und Hintergründe

Gesunde Waldluft atmen, in kristallklaren Seen tauchen, beim Klettern auf Tuchfühlung mit dem Fels gehen – Natursport bedeutet Natur genießen.

In Deutschland kommen mehr als 48.000 Tierarten und mehr als 24.000 Pflanzenarten vor. Viele Tiere und Pflanzen sind spezialisiert auf einen bestimmten Lebensraum und reagieren sensibel auf Störungen. Damit Pflanzen und Tiere durch die Sportausübung keinen Schaden nehmen, müssen wir Menschen uns achtsam und rücksichtsvoll in der Natur bewegen.

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